Multikopter in Kroatien

Dem Soline sein Sohn am 12. Juni 2016 um 12:44

Da im Netz schon des öfteren die Frage gestellt wurde, wie genau der Betrieb von Multikoptern (gemeinhin oftmals auch als Drohnen bezeichnet) in Kroatien reguliert ist, sei hiermit auf die Vorschrift PRAVILNIK O SUSTAVIMA BESPILOTNIH ZRAKOPLOVA vom 6.5.2015 verwiesen, in welcher dies detailliert beschrieben steht.

Neues im Grenzstreit mit Slowenien

Dem Soline sein Sohn am 26. Juli 2015 um 10:17

Unter dem Hashtag #Pirangate geht der Grenzstreit mit Slowenien um die Bucht von Piran in eine neue Runde: wie u.a. derStandard.at und die Rheinische Post berichten, wurde der kroatischen Tageszeitung Večernji list das Transkript eines mitgeschnittenen Telefongesprächs zwischen dem von Slowenien bestellten Schiedsrichter Jernej Sekolec und der hohen Außenamtsbeamtin Simona Drenik, die im Schiedsverfahren als Vertreterin Sloweniens fungiert, zugespielt. In diesem Gespräch habe der eigentlich zur Neutralität verpflichtete Schiedsrichter der Beamtin vertrauliche Einzelheiten aus dem laufenden Verfahren mitgeteilt sowie von ihr weitere Instruktionen erhalten, womit sie beide grob gegen die Regeln des Schiedsgerichts verstoßen hätten. Zwar sind beide mittlerweile im Schiedsverfahren zurückgetreten, aber die kroatische Seite hat bereits angekündigt, das (für sie absehbar negative) Urteil dieses Schiedsgerichts nicht mehr akzeptieren zu wollen.

Bürgermeister von Zagreb wurde wegen Korruptionsverdacht verhaftet

Dem Soline sein Sohn am 22. Oktober 2014 um 19:10

Wie das österreichische Wirschaftsblatt berichtet, wurde Milan Bandić, der (seit 2009 parteilose) amtierende Bürgermeister von Zagreb, am vergangenen Sonntag zusammen mit weiteren Spitzenvertretern der städtischen Holding festgenommen, weil ihnen die staatliche Antikorruptionsbehörde USKOK aufgrund von langjährigen Ermittlungen verschiedene Fälle von Bestechlichkeit zur Last legt. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet, damit die Verdächtigen keine Möglichkeit erhalten, Zeugen zu beeinflussen oder Beweismittel zu beseitigen.

Europapress Holding vor der Insolvenz

Dem Soline sein Sohn am 18. Februar 2014 um 16:24

Wie derStandard.at gestern berichtete, befindet sich mit der EPH der größte Zeitungs- und Zeitschriftenverlag Kroatiens im Vorkonkursverfahren. Da das Unternehmen, welches jeweils zur Hälfte Ninoslav Pavić und der WAZ-Mediengruppe gehört, Forderungen der kroatischen Hypo Alpe Adria-Tochter in Höhe von 257 Millionen Kuna (33,58 Millionen Euro) nicht bedienen kann, beabsichtigt die Bank, diese in einen Eigentumsanteil von 90% umzuwandeln, um diesen dann einem neuen Investor anzubieten.

Firmengebäude in der Koranska ulicaDesweiteren werden andere Banken noch Forderungen in Gesamthöhe von 164 Millionen Kuna (Raiffeisenbank Austria: 25 Millionen Kuna, Zagrebačka banka/Unicredit: 120 Millionen Kuna, kroatische Entwicklungsbank HBOR: 19 Millionen Kuna) umschulden, während Finanzminister Slavko Linić dem Unternehmen Schulden gegenüber dem kroatischen Staat in Höhe von 8 Millionen Kuna erließ, was kroatische Medien auf das enge Verhältnis der Regierung zu Pavić zurückführen.

Laut Jutarnji list soll es bereits mehrere Interessenten für die Übernahme des Unternehmens (zu dem sie selber gehört) geben.

EU leitet Verfahren gegen Kroatien ein

Dem Soline sein Sohn am 30. Januar 2014 um 15:51

Die EU-Finanzminister haben ein Strafverfahren gegen Neumitglied Kroatien eingeleitet, weil das Land anhaltend gegen Europas Haushaltsvorschriften verstößt. Nach Berechnungen der EU-Kommission verzeichnete das Adria-Land im vergangenen Jahr ein Defizit von 5,4 Prozent seiner Wirtschaftsleistung. Im laufenden Jahr wird der Wert voraussichtlich auf rund 6,5 Prozent steigen und wohl auch 2015 den erlaubten EU-Grenzwert von 3,0 Prozent überschreiten.

Kroatien ist erst seit Juli Mitglied der Europäischen Union. Die Haushaltsprobleme des Landes seien teilweise durch den Einbruch der kroatischen Wirtschaftskraft um zwölf Prozent seit 2008 begründet, heißt es in einer Erklärung der EU-Finanzminister. Wenn die Regierung in Zagreb nicht gegensteuere, würden demnächst auch die Gesamtschulden deutlich höher sein als die laut EU-Vertrag zulässigen 60 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die EU-Kommission geht davon aus, dass der Grenzwert schon in diesem Jahr gerissen wird.
Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 28. Januar 2014 um 16:00 Uhr.

Autor: istra