Die Privatisierung von Hajduk Split

Wegen der angespannten Finanzlage dieses Fussballclubs hat man vor einiger Zeit beschlossen, wie in Deutschland und in England Anteilsscheine zu verkaufen, wodurch man Miteigentümer an dem Verein  werden konnte. Der Verkauf dieser Anteilsscheine lief am Anfang sehr schleppend, so dass sogar die Rede davon war, dass ein Araber die Mehrheit übernehmen könnte. Diese Tatsache hat offensichtlich einige Damen und Herren aus der Gegend entsetzt, so dass eine grössere Anzahl dieser Anteile von ihnen gekauft worden ist. Wie die Zeitung Slobodna Dalmacija in ihrer heutigen Ausgabe mitteilt, sind in den letzten Wochen folgende Grossinvestoren eingesprungen:

  • Die Stadt Split mit 140 Mill. Kuna und damit 63 % der Anteile
  • Ivan Rimac mit 11 Mio. Kuna
  • Jako Andabak mit 10 Mio. Kuna
  • Firma Delekovod mit 10 Mio. Kuna
  • Firma Agrokor mit 5 Mio. Kuna
  • Željko Kerum mit 5 Mio. Kuna
  • Jozo Milavić mit 5 Mio. Kuna
  • Firma Brodomerkur mit 5 Mio. Kuna
  • Firma Zagreb Montaža mit 5 Mio. Kuna
  • Firma Konstruktor mit 5 Mio. Kuna
  • Tomislav Mamić mit 5 Mio. Kuna
  • Josip Stojanović mit 3 Mio. Kuna
  • Ivo Ora mit 2,5 Mio. Kuna

Gestern wurde weiterhin angekündigt, dass auch ein deutscher Grosskonzern die Absicht hat, eine grössere Anzahl von Anteilen zu übernehmen.

Dass eine kommunale Gebietskörperschaft, hier die Stadt Split, in der Lage ist, 140 Mill. Kuna aufzubringen um Hauptgesellschafter an einem Fussballclub zu werden, ist auffallend und wahrscheinlich nur in Dalmatien möglich.

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