LNG-Terminal Omišalj

Die kroatische Regierung hat bekanntlich zugestimmt, dass von einem internationalen Konsortium, an dem sich auch der kroatische Energiekonzern INA d.d. beteiligen will, in Omišalj auf der Insel Krk, ein sog. LNG-Terminal gebaut werden kann. Verflüssigtes Gas soll aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika mit Spezialtankern zu dem neuen Hafen gebracht werden, von wo es dann in Pipelines nach Mitteleuropa weiter transportiert werden kann.  Diese Entscheidung ist mehr oder weniger, ohne Absprache mit den lokalen Vertretern und Organisationen gefallen, die sich in der Vergangenheit sehr darüber beklagt haben. Das hat zu heftigen Protesten gegenüber diesem Projekt geführt. Die Investitoren haben diese Situation erkannt und prompt darauf reagiert. Deshalb haben sie gestern in Omišalj, selber eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Der Direktor der bereits gegründeten Firma Adria LNG d.o.o. aus Zagreb, Herr Michael Mertl und seine Mitarbeiter, haben den Vertretern von vor Ort in allen Einzelheiten dargestellt, dass von diesem neuen Hafen keine Bedrohung, weder für das Meer, noch für die Bevölkerung ausgeht. Nach einer Meldung der Zeitung Novi List von heute, hat der Bürgermeister von Omišalj, Herr Tomo Sparožić diese Informationen freudig zur Kenntnis genommen und auch seine Zufriedenheit geäussert, dass das Unternehmen versprochen hat, die lokalen Vertreter, über alle zukünftigen Massnahmen zu informieren.

Siehe auch: forum-kroatien.de, Kroatien-Tipps.de und krolada.wordpress.com

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