Vojvodina verabschiedet neues Statut

Das Parlament der autonomen Provinz Vojvodina in der Republik Serbien hat gestern Abend ein neues Statut verabschiedet. Danach ist ihr der Abschluss von internationalen Verträgen und die unabhängigen Entscheidungen in den Bereichen Landwirtschaft, Bildung, Wirtschaft und dem Gesundheitswesen gestattet. Ausserdem ist darin festgelegt, dass sie Repräsentanzen im Ausland errichten kann. Die Führung der Provinz soll nicht mehr durch einen Exikutivrat, sondern durch eine Regierung erfolgen.

Diese Satzung ist in der Versammlung mit 89:21 Stimmen angenommen worden. Zwar muß das serbische Parlament in Belgrad ihr vor ihrem Inkrafttreten noch zustimmen, es wird jedoch damit gerechnet, dass dies in Kürze geschehen wird.

Die Vojvodina ist eine stark multikulturell geprägte Provinz von Serbien. Neben Serben, die mit etwa 65 % die absolute Mehrheit der Bevölkerung stellen, leben hier noch einige Minderheiten, u.a. Ungarn, Slowaken, Kroaten, Rumänen und Deutsche.

Ein Kommentar zu “Vojvodina verabschiedet neues Statut”

  1. Robert Suter

    Die 70% Serben in der vojvodina sind langsam aber sicher verblödet.
    Anstatt zusammenhalt wollen sie überall kleine Serbische kraftlose Staaten
    erichten. zum Vorteil anderer Nachbar Republiken
    Auf die fahne Geschrieben steht nur die Eintracht Rettet den Serben.
    für was Autonomie besser in solchen Fall Name Nordserbien Südserbien
    West serbien Ostserbien & nicht Republika Srpska Kosovo Vojvodina Srpska Krajina Montenegro Schumadija etc.
    und noch was 3Millionen diaspora Serben auch noch eine Autonomie
    Die Welt nehmt uns Doch nicht mehr ernst.

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