Wieder Ärger an der kroatisch-slowenischen Grenze

Der kontroverse Kämpfer für die slowenische Südgrenze, Josko Joras hat in diesen Tagen dem slowenischen Ministerium für Umwelt in Ljubljana mitgeteilt, dass es am letzten Sonntag auf dem linken Ufer des Flusses Drogonja, welches er und die slowenische Regierung als slowenisches Hoheitsgebiet betrachten, eine Wilderei gegeben habe. Mitglieder einer Jagdgesellschaft aus Buje und Umag aus Kroatien seien in diesem Gebiet auf die Jagd gegangen.

Aufgrund dieser schweren Vorwürfe hat Janez Podrobnik, slowenischer Minister für Umwelt heute beim kroatischen Ministerium für Umwelt und bei der Europäischen Kommission eine Beschwerde eingereicht und behauptet, dass diese Wilderei in einem Gebiet erfolgt sei, welches zum slowenischen Naturpark “Sečoveljske soline” gehört, wo jegliche Jagd verboten ist. Er wies in der Beschwerde darauf hin, dass man damit gegen die slowenische territoriale Souveränität und gegen die internationale Konvention über den Schutz von Feuchtgebieten verstossen habe.

Von der Europäischen Kommission hat er gefordert sicherzustellen, dass Kroatien konsequent die internationalen Übereinkommen für dessen Beitritt zur EU einhält.

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