Die kroatische Werftindustrie

Die EU erwartet von Kroatien, dass die überwiegend staatlichen Werften privatisiert werden. Trotz erheblicher Bemühungen der Regierung ist dies bis jetzt in keinem einzigem Fall gelungen. Für die Werften in Split und Pula gibt es im Moment noch Aufträge, während die Auftragsbücher in  der Werft 3. Maj in Rijeka leer sind. Pontentielle Käufer oder Investoren sind bis jetzt noch nicht genannt worden.

Rijeka ist traditionell eine Schiffbauerstadt. Sollte die Werft 3. Maj geschlossen und die Arbeiter entlassen werden, entstehen daraus nicht nur wirtschaftliche Probleme – es würden in der Stadt auch Emotionen geweckt werden, die für Aussenstehende wahrscheinlich nicht nachvollziehbar sind.

In diesem Zusammenhang ist in diesem anderen Blog ein interessanter Artikel erschienen, den ich dort kommentiert habe.

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