Ärztemangel in Vukovar

Wie jetzt der Direktor des Gesundheitsdienstes von Vukovar, Anthony Lohinski, mitteilte, besteht in der Stadt ein starker Ärztemangel. Studenten aus der Stadt, die Medizin in Osijek oder Zagreb studieren würden, wollen sich dort nicht niederlassen, sondern in die großen Städte oder an die Adriaküste abwandern. Von den 160 Mitarbeitern im medizinischem Zentrum stammten weniger als 50 Personen aus der Stadt.

Aus diesem Grund sei man gezwungen ausländische Staatsbürger, die eine besondere Arbeitserlaubnis haben müssen, einzustellen. Sie kommen meist aus Mazedonien, Bosnien, Syrien und Ägypten.

Ein gutes Beispiel sei der syrische Staatsbürger und Zahnarzt Samir Šamei, der vor 14 Tagen seine Arbeit in Vukovar aufgenommen habe.

An diesem Beispiel kann man erkennen, dass es in Ausnahmefällen für ausländische Staatsbürger durchaus möglich ist, eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in der Republik Kroatien zu bekommen.

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