Für 2009 wird kein Wirtschaftswachstum in Kroatien erwartet

Wie das Büro der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) gestern in Zagreb auf einer Pressekonferenz mitteilte, ist nicht zu erwarten, dass es in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum in Kroatien geben wird. Es sei aber auch nicht mit einer “katastrophalen Rezession” zu rechnen. Man erwarte eine deutliche Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivitäten und des Wachstums der kroatischen Wirtschaft in diesem Jahr und gehe von einer Nullrunde aus, sagte Peter Sanfey als Vertreter dieser Bank.

In dieser Situation sei es wichtig, die starke Kreditexpansion zu beenden. Die Vergabe von Krediten ist nach seinen Informationen schon um ca. 10 % gesunken. Dies sei eine sehr stabile und gute Basis zur Überwindung der gegenwärtigen Krise.

Außerdem erwarte er von dem kroatischem Staat eine stärkere Haushaltsdisziplin und eine Verminderung der öffentlichen Ausgaben sowie eine Fortsetzung der Privatisierung und eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen. Eine Reform des Gesundheits- und Rentenwesens sei unumgänglich.

Ob diese Erwartungen erfüllt werden, wird sich zeigen. Angesichts der in diesem Jahr stattfindenden Kommunalwahlen, dürften leichte Zweifel angebracht sein. Dieser Finanzfachmann hat nun jedenfalls öffentlich darauf hingewiesen, wie es nach seiner Meinung zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Kroatien kommen kann.

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