Lebensbedingungen für Häftlinge in europäischen Strafanstalten sind sehr unterschiedlich

Dänemark, Kroatien und Schweden haben die höchsten Standards in der Unterbringung von Langzeitstrafgefangenen. In Polen dürfte die Situation für Gefangene am schwierigsten sein. Gravierende Menschenrechtsverletzungen sind kaum erkennbar, jedoch gibt es überall Defizite in Einzelbereichen der Unterbringung und Behandlung von Langzeitinhaftierten. Das ist eines der Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie in elf europäischen Ländern. Rund 100 Wissenschaftler und Fachleute diskutieren vom 26. bis zum 28. Februar während einer internationalen Tagung des Lehrstuhls für Kriminologie in Greifswald erste Ergebnisse. Die Tagung findet im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg statt.

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3 Kommentare zu “Lebensbedingungen für Häftlinge in europäischen Strafanstalten sind sehr unterschiedlich”

  1. Soline

    Wenn man die Medien in Kroatien verfolgt kann man sehen, dass man dies auch aus einem anderem Blickwinkel sehen kann.
    Ein Beispiel: Die Höchststrafe für Mord lautet nicht lebenslänglich, sondern nur 40 Jahre. Sie wird nur ganz selten ausgesprochen.

  2. Vera

    “Nur 40 Jahre”…

    In Deutschland bedeutet meines Wissens “Lebenslänglich” maximal 25 Jahre Haftstrafe…

  3. Soline

    40 Jahre sind die gesetzliche Höchststrafe.
    In Deutchland ist es so, dass es bei Mord automatisch “Lebenslänglich” gibt. In Kroatien ist es so, dass ein Mörder mit viel, viel weniger Haftstrafe davon kommen kann. Urteil: Mord und automatisch 40 Jahre Gefängnis, gibt es in Kroatien nicht. Die Richter haben da nach der Strafprozessordnung einen riesigen Spielraum.

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