Direktverkauf kann bestraft werden

In der Vergangenheit war es nicht unüblich, dass man in Kroatien landwirtschaftliche Produkte direkt beim Erzeuger erwerben konnte. Unter der Voraussetzung, dass er eine Genehmigung dazu hat, ist dies auch weiterhin möglich.

Dass auch für Kleinigkeiten eine solche Genehmigung notwendig ist, hat Frau Katarina Beretin aus Kaštela in der Nähe von Split nicht beachtet. Am 7. Mai vorigen Jahres ist sie von einem Inspektor dabei erwischt worden, als sie vor ihrer Haustür 4 kg Bohnen, 1 kg Spinat und sonstige Kleinigkeiten aus eigener Herstellung verkaufen wollte.

Vor ein paar Tagen hat sie ein Gericht zu einer Geldstrafe von 26.000 Kuna verurteilt. Gegen dieses Urteil hat sie in der Zwischenzeit bei dem zuständigem Minister in Zagreb eine Beschwerde eingereicht.

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