Tausende Leichen entdeckt

Ein beispielloser Leichenfund schockiert Slowenien: Tausende Opfer kommunistischer Massentötungen wurden in einem Bergwerk entdeckt. Der Fund wird schon “Slowenisches Srebrenica” genannt. Das Massengrab, das nahe der zentralslowenischen Stadt Lasko ausgeforscht wurde, stammt aus dem Jahr 1945. Die Ermittler hatten mehr als ein halbes Jahr gebraucht, um in das Massengrab vorzustoßen. Als sie die Leichen entdeckten, trauten sie ihren Augen nicht: Hunderte von ihnen waren tief im Inneren des Berges offenbar so gut vor Umwelteinflüssen geschützt gewesen, dass sie in mumifiziertem Zustand aufgefunden wurden.

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In diesem Zusammenhang folgender Hinweis: In kroatischen Städten und Gemeinden gibt es heute noch, 64 Jahre nach dem 2. Weltkrieg Vereine, die sich als “Udruge antifašističkih boraca” bezeichnen. Es wollen Vereine sein, welche das Andenken an den heldenhaften und edlen Volksbefreiungskampf der Kommunisten im 2. Weltkrieg und den Kampf gegen die Faschisten in Ehren halten. Gerade in diesen Tagen hat die Jahreshauptversammlung eines solchen Vereins auf der Insel Krk stattgefunden, bei der von dessen Präsidenten Stjepan Starčević darauf hingewiesen worden ist, dass man heute noch 559 eingeschriebene Mitglieder hat.

Bei dieser Veranstaltung ist nicht darüber gesprochen worden, wieviele Gegner und Gefangene, die sich längst ergeben hatten, von den damaligen antifaschistischen Kämpfern am Ende und nach dem 2. Weltkrieg, ohne Gerichtsurteil erschossen und in Höhlen auf der Insel Krk geworfen worden sind.

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