Zwischenfall im Parlament

Heute hat es bei einer Sitzung des kroatischen Parlamentes (Sabor) einen Zwischenfall gegeben. Der Präsident von der Vereinigung der ehemaligen politischen Gefangenen, Radomir Pejić, hat von der Zuschauertribüne eine große Anzahl von Flugblättern in den Plenarsaal geworfen. Darin hat er gefordert, dass die Verbrechen, die nach 1945 an Regimekritikern in Jugoslawien begangen worden sind, jetzt endlich einmal aufgearbeitet werden.

Er ist von Ordnungskräften festgehalten und dann den alarmierten Polizeibeamten übergeben worden.

2 Kommentare zu “Zwischenfall im Parlament”

  1. Soline

    Diese Forderung stellt er zu Recht, denn er ist noch 1970 zu acht Jahren harter Arbeit, für eine angebliche Verbreitung von Feindpropaganda von einem Gericht verurteilt worden. Diese Strafe musste er auf der jetzigen Urlauberinsel Goli Otok absitzen.
    Auch nach m.M. müssten Verbrechen, die von Kommunisten zu verantworten sind, ebenso Verbrechen genannt werden, wie die, die vorher von den Faschisten begangen wurden.

  2. fusgenger

    Der Radimir ist ein Held

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