Autobusse aus Serbien eingetroffen

Anlässlich der heutigen Kommunalwahl sind 50 Reisebusse aus Serbien, hauptsächlich in der Gegend von Knin und Benkovac, eingetroffen.

Die Reisenden und Wähler leben schon ab 1995 nicht mehr in Kroatien, sind aber noch im Wählerverzeichnis registriert, so dass sie heute ihr Wahlrecht ausüben können.

Wie gemeldet wird, ist es dabei in der Gegend von Benkovac, zu kleinen Zwischenfällen gekommen.

4 Kommentare zu “Autobusse aus Serbien eingetroffen”

  1. Mrvica

    Könnte man auf diese Wähler nicht verzichten?
    Angesichts der Tatsache das diese Leute vor 15 Jahren einen Teil Kroatiens abspalten wollten und das mit nicht unerheblicher Waffengewalt,
    sollte in diesem Punkt das Wahlrecht geändert werden.

  2. Anonymous

    Nicht das Wahlrecht sollte geändert werden, sondern vielmehr das Melderecht…

  3. Soline

    Hier noch ein Hinweis dazu:
    Den Busreisenden wurde ein Zettel überreicht, aus dem hervorgegangen ist, wen sie jeweils wählen sollten.

  4. Soline

    @ Anonymous

    Dir kann man nur zustimmen. Wer nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer, seinen überwiegenden Aufenthalt in der Republik Kroatien hat, sollte von Amtswegen abgemeldet und sofort aus dem Wählerverzeichnis gestrichen werden.

    Das kroatische Melderecht erlaubt es, dass einige Personen manipulieren können. Ich kenne einen Kroaten der ständig in Zagreb lebt und auf der Insel Krk angemeldet ist, weil er dort sein Ferienhaus hat. Das macht er, damit er einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen kann. Dazu gehört z.B., dass er keine Ferienhaussteur und keine Brückengebühr mehr zahlen muss. Auch die Versicherungsprämie für sein Fahrzeug ist auf der Insel Krk günstiger als in der Stadt Zagreb. Nebenbei gesagt: Einen Liegeplatz für sein Boot bekommt er auch leichter, weil er auf der Insel angemeldet ist.

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