Illegales Übernachten in Wohnmobilen

Man kann davon ausgehen, dass die Besitzer von Wohnmobilen nicht gerade arme Menschen sind. Ihre Fahrzeuge haben häufig einen Wert von mehreren tausend Euro.

Wenn es aber darum geht Geld zu sparen, sind sie häufig sehr einfallsreich und benutzen nicht wie in Kroatien vorgeschrieben die vorgesehenen Plätze, sondern übernachten einfach auf öffentlichen Parkplätzen. Das ist auch in der letzten Nacht in der Ortschaft Klimno auf der Insel Krk geschehen, wie man auf dem folgendem Foto sehen kann.

Wohnmobil

Anmerkung: Dieses Bild ist heute gegen 7:30 Uhr gemacht worden. Der nächste Campinplatz befindet sich in Šilo und ist nur wenige km entfernt. In der letzten Nacht war noch ausreichend Platz vorhanden. Ein Anwohner hat das Foto zur Verfügung gestellt.

Man kann  nicht davon ausgehen, dass alle Besitzer von Wohnmobilen und Touristen so vorgehen, wie diese hier.

5 Kommentare zu “Illegales Übernachten in Wohnmobilen”

  1. Jürgen (jojo40)

    Hallo …

    ja Wohnmobilisten sind ein eigenes Völkchen …

    Aber, es gibt auch Länder, die die Wirtschftskraft dieser “Reisenden” erkannt haben und auch deren Bedürfniss nicht unbedingt auf großen CP übernachten zu wollen.

    Diese Länder “fahren” nicht schlecht bei dieser Vorgehensweise und gerade in den Krisenzeiten könnte jeder Urlauber wichtig sein.

    Die Behauptung, Wohnmobilisten leisten sich mehrere zehntausend € teure Fahrzeuge um dann am Übernachtungspreis auf CP zu sparen sehe ich als fragwürdig an.
    Es ist erwiesen, dass Wohmobilisten wesentlich häufiger essen gehen und auch viel mehr Sehnenswürdigkeiten besuchen als der “normale” Camper, ebenso auch mehr landesübliche “Dinge” erwerben. Das heist, sie geben vor Ort deutlich mehr Geld aus.

    In Deutschland tragen sich mittlerweile die “Wohnmobilstellplätze” sehr gut von selbst und Geschäftsleute vor Ort freuen sich über diese kauffreudigen Gäste.
    Kroatien hat den Ruf besonders Wohnmobil feindlich zu sein und deshalb werden wohl auch viele Wohnmobillisten einen Bogen um dies Land machen.

    Hier muss jedes land für sich entscheiden ob es Trends erkennt, oder nicht … und weiter an eingefahrenen Wegen festhält.

  2. Klimno1

    Hallo,

    wenn man sich das Foto genau ansieht und sich in Klimno auskennt,
    ( bin seit 8 Jahren ca. 60 Tage im Jahr am Boot in Klimno) wird man bemerken
    das es dem Schatten vom Kiosk nach schon mind. 14Uhr ist und nicht wie
    im Artikel angeben 7:30 Uhr.

    Wird sich wohl um Tagesgäste handeln.

    Zu “ein Anwohner hat das Foto bereitgestellt” möchte ich bemerken
    das es den “Klimnorianern” anscheinend sehr gut geht,
    da in letzter Zeit auch vermehrt Urlauber feindliche gesten zu bemerken
    sind.

    Gott sei Dank gibt es in Kroatien noch genügend schöne Ortschaften wo der Urlauber noch Herzlich willkommen ist.

  3. Soline

    @ Klimno1

    Danke für den Hinweis mit der Uhrzeit. Der Sache muss mal nachgegangen werden. Der Schatten deutet in der Tat darauf hin, dass es nicht 7:30 Uhr gewesen ist.

  4. Soline

    @Klimno 1

    Die Ermittlungen der letzten Stunden haben folgendes ergeben:

    Das Foto wurde in der Tat nicht wie angegeben um 7:30 Uhr, sondern erst später gemacht.

    Derjenige der es gemacht hat, hat aber noch einmal ausdrücklich betont, dass diese fünf Wohnmobilinhaber dort übernachtet und keinen Lipa, sondern nur Müll in Klimno hinterlassen haben. Nach seinen Informationen haben sie noch nicht einmal die obligatorische Kurtaxe bezahlt. Auch Gäste die in der Vergangenheit ihrem Urlaub auf Booten verbracht haben, haben es nach seiner Meinung sehr häufig versäumt, zumindest die paar Euro an Kurtaxe zu zahlen. Nach seinen Informationen haben sie angenommen, dass dies nicht notwendig sei.

    Meine Meinung: Auf der einen Seite verlangt man von Kroatien zu Recht, dass die bestehenden Gesetze eingehalten werden. Werden sie dann angewandt und es passt einem Gast nicht, kritisiert man sie.

    Eine zumindest etwas unlogische Angelegenheit.

  5. Klimno1

    —”Auch Gäste die in der Vergangenheit ihrem Urlaub auf Booten verbracht haben, haben es nach seiner Meinung sehr häufig versäumt, zumindest die paar Euro an Kurtaxe zu zahlen. Nach seinen Informationen haben sie angenommen, dass dies nicht notwendig sei.”—

    IST AUCH NICHT NOTWENDIG!!!

    Zu dem oben angeführten Artikel ist zu bemerken das wir “Bootsfahrer”
    mit dem bezahlen des Liegeplatzes in Klimno eine Pauschale (Kurtaxe) von
    400,- Kuna /Jahr bezahlen.

    Weiters bezahle ich zum Beispiel (Boot mit 10m längen) eine
    Meer-Benutzungs-Gebühr ( PERMIT) von 1600,- Kuna /Jahr die es
    nur In Kroatien gibt.

    Liegeplatz, Treibstoff, Maut, Restaurant-Besuche gesamt ca. 35000,- Kuna
    plus reperaturen, Antifouling, div. Einkauf, usw.

    Wie gesagt muss man nicht in Klimno lassen, Kroatien ist groß.

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