Rettung von Verletzten und Kranken in Kroatien

Wie das kroatische Fernsehen soeben in seiner Nachrichtensendung mitgeteilt hat, ist in dem Land die Rettung von Verletzten und Kranken, dringend reformbedüftig. Man habe festgestellt, dass es im Durchschnitt des Landes mehr als 60 Minuten dauert, bis solche Personen, in das nächst gelegene Krankenhaus gebracht werden können.

Ein Wissenschaftler hat dazu erklärt, dass die ersten 60 Minuten die “goldenen Minuten” in einem Ernstfall seien, um Menschenleben retten zu können. Dies sei in Kroatien leider nicht gewährleistet. Von den 664 Verkehrstoten des vergangenen Jahres hätte man nach seiner Meinung einige Betroffene retten können, wenn sie schneller in einem Krankenhaus gewesen wären.

Von anderen Experten wurde in dieser Nachrichtensendung erklärt, dass es dringend notwendig sei, dass in ganz Kroatien mehr Rettungshubschrauber eingesetzt werden. Von Regierungsvertretern wurde gesagt, dass dafür leider nicht genug Geld vorhanden sei.

Von dieser Situation sind nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Touristen betroffen.

2 Kommentare zu “Rettung von Verletzten und Kranken in Kroatien”

  1. Helmut und Marianne

    Da kann man nur beten dass man nicht mal in solch eine Situation kommt!

  2. Soline

    Nun, ich möchte dir keine Angst machen. Wenn du auf der Insel Krk deinen Urlaub verbringst, bist du mit Sicherheit in einem Notfall, frühestens in 90 Minuten in einem Krankenhaus in Rijeka. Von Mali Losiinj, oder Cres dauert es noch viel länger. Von den anderen Inseln wollen wir erst gar nicht reden/schreiben.

    Selbst ernannte Experten aus Deutschland, die sich auf diesem Gebiet angeblich sehr gut auskennen, haben vor ein paar Jahren scharfe Kritik daran geübt, als ich damals schon auf diese Problematik aufmerksam habe. Wie der heutige Bericht zeigt, haben sie selbst nichts in dieser Hinsicht erreicht. Kritik üben kann jeder. Selbst etwas unternehmen und etwas erreichen, anscheinend noch lange nicht.

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