Bekommt die Gemeinde Konavle 1,2 Mio Euro?

In der süddalmatinischen Gemeinde Konavle befindet sich ein Stausee, von dem die in Montenegro gelegene Stadt Herceg Novi, mit Trinkwasser versorgt wird.

Diese Trinkwasserversorgung hat man natürlich in Rechnung gestellt. Die Rechnungen für die Zeit vom Jahr 2001 bis 2005 sind aber nicht beglichen worden. Daraufhin hat die Gemeinde in Podgorica, der monetegrinischem Landeshauptstadt, eine Klage eingereicht und das Handelsgericht hat dort entschieden, dass ihr das Geld zusteht.

Gegen dieses Urteil ist ein Wiederspruch erhoben worden und heute hat das oberste Gericht von Montenegro entschieden, dass die Stadt Herceg Novi innerhalb von acht Tagen die Rechnungen, nebst Zins und Zinseszinsen zu bezahlen hat. Die Gesamtsumme beträgt 1,2 Mio Euro, die man in Konavle jetzt sehr gut gebrauchen kann.

Ob diese Summe nun überwiesen wird ist, wie man in Kroatien zu sagen pflegt, eine “druga phasa” (Zweite Sache).

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