Demonstrationen gegen Staatspräsidenten?(2)

Gestern wurde hier berichtet, dass in München ein Aufruf aufgetaucht ist, dass gegen den kroatischen Präsidenten Stjepan Mesić demonstriert werden soll, wenn er sich in dieser Woche, in der bayerischen Landeshauptstadt aufhält.

Heute sind dazu nähere Einzelheiten bekannt geworden. Dieser Aufruf soll von Pater Tomislav Dukić, dem Leiter der kroatischsprachigen katholischen Mission in München heraus gebracht und am Sonntag in verschiedenen katholischen Kirchen Münchens, verteilt worden sein. Die Demo soll am Mittwoch Nachmittag stattfinden.

Meinung: Selbst wenn man der Person von Mesić ablehnend und kritisch gegenübersteht, handelt es sich hier um einen Vorgang, der zu Folgen innerhalb der katholischen Kirche von Deutschland führen müsste. Man darf gespannt sein, wie die Kirchenkreise und die Behörden darauf reagieren, dass gegen den Staatspräsidenten eines Landes protestiert werden soll, der vom Volk mit Mehrheit und demokratisch gewählt worden ist. Das er so ist, wie er ist, war vor der Wahl bekannt.

8 Kommentare zu “Demonstrationen gegen Staatspräsidenten?(2)”

  1. Anonymous

    Ja, Mesich wurde demokratisch gewählt. Demokratisch in dem Sinne, dass die meisten Wähler ihn gewählt haben- wohlgemerkt die meisten Wähler, nicht die Mehrheit der Wahlberechtigten.

    Aber wie demokratisch ist es, dass ein Präsidentschaftskandidat alle Medien in Kroatien auf seiner Seite hat, die über ihn nur positiv berichten, während über andere Kandidaten “Negatives” erfunden wird ?

    Wer sich auf Demokratie beruft, sollte eigentlich wissen, dass die Demokratie auch das Recht auf Demonstration erlaubt. Von diesem Recht wird Gebrauch gemacht.
    Mesic behauptet zwar, dass der Protest von der Kirche kommt, was die Kirche aber schon dementiert hat.

  2. Anonymous

    Protiv Mesića će u Műnchenu prosvjedovati 1000 njemačkih Hrvata
    Mi svećenici u nedjelju smo s oltara naših crkava, jednako kao što svake nedjelje čitamo i druge obavijesti o hrvatskim skupovima pročitali i obavijest Hrvata Bavarske o prosvjedima protiv g. Mesića.
    Autor: Stipe Puđa, Darko Pavičić
    21.07.2009 19:05
    zadnja izmjena: 21.07.2009 19:16
    Protiv Mesića će u Műnchenu prosvjedovati 1000 njemačkih Hrvata

    Crkva nije organizator, niti je fra Tomislav Dukić organizator prosvjeda protiv predsjednika Mesića u Münchenu. Mi svećenici u nedjelju smo s oltara naših crkava, jednako kao što svake nedjelje čitamo i druge obavijesti o hrvatskim skupovima, bilo da je riječ o kulturnim, sportskim ili političkim skupovima, pročitali i obavijest Hrvata Bavarske o prosvjedima protiv g. Mesića koji su predviđeni u srijedu u Münchenu – kazao je za Večernji list voditelj najveće hrvatske katoličke misije u svijetu, HKM “Blaženi Alojzije Stepinac” u Münchenu, fra Tomislav Dukić.

    - Osobno ne želim ulaziti ni u kakve rasprave u vezi s najavljenim skupom – kazao je fra Tomislav na molbu da komentira navode iz Ureda predsjednika RH kako “crkve definitivno nisu mjesto za pozivanje na političke prosvjede, niti su svećenici oni koji bi se takvim pozivima trebali baviti”.

    Uime skupine Hrvata Bavarske, koja je u mjerodavnom njemačkom Uredu za red i sigurnost prijavljena kao organizator demonstracija protiv predsjednika Stjepana Mesića, izjavu za Večernji list dao je Ante Brekalo, poduzetnik i donator, organizator prosvjeda, koji je mjerodavna gradska uprava odobrila za danas od 17 do 20 sati

    - Za demonstracije smo prvotno najavili 200-tinjak ljudi. Nakon napada na Hrvatsku katoličku crkvu i fra Tomislava Dukića iz Ureda predsjednika Mesića, zatražio sam i dobio dozvolu za tisuću prosvjednika.

    Toliko vjerujemo da će ih doći kao reakcija na najnovija prozivanja i pokušaj zastrašivanja iz Mesićeva ureda – kazao nam je Brekalo. Na pitanje što je skupinu Hrvata Bavarske nagnalo na demonstracije, odgovorio je da sve stoji u tekstu proglasa “Odzvonilo je” i letaka koji su dijeljeni nakon svih većih hrvatskih skupova.

    Da je predsjednik Republike Stjepan Mesić spreman doći na Bleiburg, nikad se ne bi dogodilo da u nekoj katoličkoj misiji u nekoj europskoj zemlji netko dijeli letke protiv njega.

    To bi, ukratko, bio zaključak našeg razgovora s don Antom Kutlešom, ravnateljem Hrvatske inozemne pastve, koji je rekao kako nije vidio letak s pozivom na prosvjed protiv predsjednika Mesića. Tvrdi da HKM München ne stoji iza poziva na prosvjed.

  3. brady

    heute? ich muss weg!

    flitz!

  4. zeitgeist

    demokratisch gewählt?
    ja, iranische “demokratie”…die medien unter totaler kontrolle der neo-komunisten und den alten verbrecherischen tito-schergen…als die umfragewerte noch unabhängig waren…nur paar monaten vor der wahl…da lag der kommunist mesic mit gerade mal 2% weit hinter allen kandidaten…doch dann kam von irgendwo her das geld für ihn…die medien wurden allesamt übernommen…und siehe da…der lügner mesic “gewann” die wahl…oder besser gesagt…er wurde auf den posten installiert…von wem auch immer.
    demokratie gibt’s in kroatien nicht…es findet eine manipulation des volkes statt unter der scheindemokratie…die mehrheit desvolkes sieht das und tut was dagegen…aber diese veranstaltungen werden entweder ignoriert oder systematisch degradiert und schlechtgeredet…also bitte…erstmal informieren und dann schreiben…es ist nicht immer so wie es auf den ersten blick aussieht.
    mfg

  5. brady

    also ich lebe zwar in der brd habe aber noch keinen verwandten oder bekannten unten jemals gutes über mesic reden hören?
    deren meinungen überschneiden sich ziemlich genau mit zeitgeists letztem post.

  6. Soline

    Inzwischen kann man hier lesen, dass der Aufruf zu der Demonsration nicht von Pater Tomislav Dukić, dem Leiter der kroatischsprachigen katholischen Mission in München heraus gebracht worden ist.

    http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/wegen-protest-gegen-praesident-mesic-hetz-kampagne-gegen-kroatischen-pfarrer-423074.html

    Es ist erfreulich, dass dies jetzt in deutscher Sprache veröffentlicht wurde.
    Die Formulierung: Dieser Aufruf soll von……………. war übrigens mit Absicht so gewählt.

  7. DR.Neda Caktas

    KRIEGSVERBRECHEN MÜSSEN VERURTEILT WERDEN EGAL VON WELCHER SEITE SIE AUSGEGANGEN SIND
    Beim Syntagma „Bleiburg-Križni put“ handelt es sich um die Masse von einigen Zehntausend bis über 200 Tausend kroatischen Kriegsgefangenen, Soldaten und Zivilisten. Sie wurden nicht von Titos Partisanen in Bleiburg gestellt, sondern haben sich am 15. Mai 1945 den britischen Okkupationstrupppen in Südösterreich ergeben. Aber entgegen dem internationalen Kriegsrecht wurden sie an die jugoslawische Armee ausgeliefert, zurück über die Grenze repatriiert und zum größten Teil in Slowenien durch Massenerschießungen von Titos Geheimdienst „OZN“ („Abteilung Volksschutz“) umgebracht. Im Wald Macelj nahe der kroatischen Stadt Krapine (ca. 40 Kilometer westlich von Zagreb) wurden im Mai/Juni 1945 rund 12 Tausend kroatische Kriegsgefangenen-Soldaten, 600 kroatische Zivilisten und 21 Franziskanermönche und Pfarrer aus der kroatischen Flüchtlingsmasse aus Bleiburg umgebracht. Im letzten Jahr wurden 1193 exhumierte Opfer aus Macelj amtlich begraben.
    Inzwischen gestehen viele Ex-Kommunisten, dass es sich im Fall von „Bleiburg 1945“ um Kriegsverbrechen handle, und rechtfertigen diese Verbrechen als „Rache“ Die Zagreber Staatsanwältin Frau Višnja Loncar hatte auf einer Pressekonferenz im Januar 2006. die Aussage gemacht, dass es sich im Fall „Macelj“ (Folge von „Bleiburg“) um Kriegsverbrechen des kommunistischen jugoslawischen Partisanen-Regimes des Marschalls Tito handle. Darüber berichtete die regionale Tageszeitung „Novi list“ aus Rijeka.

  8. Soline

    Wir sind in weiten Punkten offensichtlich einer Meinung.

    Wenn Frau Loncar sagt “………..um Kriegsverbrechen des kommunistischen jugoslawischen Partisanen-Regimes des Marschalls Tito handle”, ist zu erkennen, dass dieser Satz in sich wiedersprüchlich ist. Wo auf der Welt hat es jemals Partisanen gegeben, die einen Marschall hatten?

    Deshalb behaupte ich: Die “Partisanen” waren spätestens ab 29.11.1943 (Jajce) keine Partisanen mehr, sondern es handelte sich um eine reguläre Armee. Soweit mir bekannt, bezeichneten sie sich selbst als die jugoslawische Volksarmee.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf dieses Buch hinweisen:

    http://www.amazon.de/Jugoslawien-Krieg-Handbuch-Vorgeschichte-Verlauf-Konsequenzen/dp/3531332198

    Dort ist genau beschrieben und belegt, welche Verbrechen im und nach dem Krieg, von den Kommunisten begangen worden sind.

Einen Kommentar schreiben: