Eine Zukunftsvision für Kroatien

Achtung Satire

Angesichts der Tatsache, dass sich Kroatien in einer tiefen finanz- und wirtschaftspolitischen Krise befindet, muss über alle Möglichkeiten nachgedacht werden, um aus dieser schwierigen Situation heraus zu kommen. Dabei können keine Lösungsmöglichkeiten unbeachtet bleiben.

Prof. Ljubo Juričić, der Dekan einer grossen ökonomischen Fakultät, hat jetzt  in der Öffentlichkeit einen Vorschlag gemacht, über den zumindest einmal nachgedacht werden sollte.

Er ist folgender Meinung:

Von 1527 bis 1918 stand das heutige Kroatien, wenn auch nicht ganz, überwiegend unter der Herrschaft der Habsburger und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.  Das sind immerhin  400 Jahre in der Geschichte dieses Landes gewesen.

Dadurch sind viele Bindungen an Deutschland entstanden, die wesentlich grösser sind, als man allgemein annimmt. Bekannte Persönlichkeiten der jüngeren und älteren Geschichte Kroatiens, sind mit Deutschland verbunden. Allein aus ihren Nachnamen, wie Kosor, Sanader, Tudjman, Haller usw. kann man erkennen, dass sie deutscher und nicht slawisch/kroatischer Abstammung sind.

Am 3.10.1990 hat es die deutsche Wiedervereinigung gegeben, bei der die Länder der ehemaligen DDR an die Bundesrepublik Deutschland angeschlossen worden sind. Dabei sei von dem damaligem Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl übersehen worden, auch Kroatien in den Schoss dieses neuen Deutschlands aufzunehmen. Ein Fehler, den man bisher anscheinend noch nicht bemerkt hat.

Das, was man damals übersehen hat, lässt sich aber nach seiner Meinung, ohne Probleme nachholen. Nach Artikel 2 der kroatischen Verfassung kann der Sabor (Parlament) der Republik Kroatien jederzeit mit einfacher Mehrheit, über die Vereinigung in einem Bund mit einem anderem Staat entscheiden. Deshalb möchte er, dass die grösste Partei in Kroatien die HDZ, einen Beschlussentwurf dahingehend dem Parlament vorlegt, wonach sich Kroatien der Bundesrepublik Deutschland anschliesst und parktisch 17. Bundesland wird.

Dazu wäre aber auf deutscher Seite eine kleine Bedingungen zu erfüllen. Sie übernimmt sofort alle Auslandschulden von Kroatien. Die betragen im Moment etwa 42 Milliarden Euro. Wie die Sanierung der Banken gezeigt hat, dürfte diese Summe für Deutschland kein Problem darstellen.

Weil sich die Kroaten nichts schenken lassen wollen, darf Deutschland mit dem Aufnahmetag, im Rahmen des Grundgesetzes, sofort die deutschen Gesetze in Kroatien anwenden. Diese Massnahme hätte einen günstigen Effekt. Die deutsche Sicherheit und Ordnung würde in Kroatien damit sofort eingeführt. Blühende Landschaften könnten in Kroatien, wie in der ehemaligen DDR entstehen.

Deutschland hätte einen direkten Zugang zu einer der schönsten Küsten des Mittelmeeres, die für den Tourismus noch besser ausgebaut werden könnte. Mindestens drei Hochseehäfen sind vorhanden, so dass der Schiffahrtsweg nach Nah- und Fernost wesentlich verkürzt wird. Ein sehr gut ausgebautes Autobahnsystem ist vorhanden und, und, und.

Zum Schluss seiner Ausführungen hat Prof. Juričić noch auf folgendes hingewiesen. Mit diesem Beitritt erübrigt sich ein Beitritt von Kroatien zur EU, denn dadurch würde das Bundesland Kroatien automatisch Mitglied dieser Organisation. Die Grenzen zu Slowenien und zu Ungarn würden sofort wegfallen und die Touristen können in diesem Fall dann ungehindert nach Kroatien einreisen. Auch der Euro würde sofort als Zahlungsmittel eingeführt. Die ganzen Grenzprobleme mit Slowenien wären mit einem Schlag vom Tisch, meinte er zum Schluss.

An diesem Beispiel kann mann erkennen, dass man in Kroatien noch Zukunftvisionen hat, die für die Völker Kroatiens, Deutschlands und Europas nur von Vorteil sein können. Weil das kroatische Volk sehr deutschfreundlich ist geht er davon aus, dass diese Massnahme auch von der Mehrheit der Bevölkerung begrüsst würde.

2 Kommentare zu “Eine Zukunftsvision für Kroatien”

  1. Mrvica

    Dieser Denkanstoß ist zwar sehr eigenwillig,aber durchaus praktikabel.
    Nur ob sich unsere dann Neulandsleute mit einer Frau Merkel abfinden würden wäre im Fall des Falles äußerst fraglich.Aber die Kroaten sind ja auch daran gewöhnt das die Politiker etwas sagen,aber was anderes meinen.

  2. Jürgen (jojo40)

    na ja … auch ein cooler Vorschlag …

    Ausserdem brauchte keine Mauer eingerissen werden, und in Minenräumung haben wir auch Erfahrung aus jüngster Vergangenheit :-)

    Die 42 Milliarden dürften das geringste Problem sein ;-) da musste und muss Deutschland ganz ander Zahlen bereinigen …

    Es wäre gewissermassen ein Schäppchen … der qm für 76 Cent … ein paar tausend qm würde ich dem kroatischen Staat auch gerne abkaufen …

    Und ich denke, Kroatien würde nicht das ärmste Bundesland bleiben, gut die Sprache wäre ein Problem. aber Bayern und Ostfiesen verstehen sich auch oft nur durch Gebärden …;-)

    Und Urlaub im eigenen Land liegt ja zur Zeit voll im Trend …

    Also meine Zustimmung

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