Unvorsichtige Bootsfahrer

Als umsichtiger Bootsfahrer hat man sich danach zu erkundigen wie das Wetter wird. Daran haben sich gestern und heute anscheindend nicht alle Bootsfahrer gehalten.

Obwohl es gestern Nachmittag schon enstprechende Warnungen gegeben hat, sind einige von ihnen “in See gestochen”.

Diese Kapitäne sind heute teilweise in Seenot geraten und mussten von verschiedenen Hilfskräften gerettet werden.

Meinung: In diesen Fällen müssen deren Boote solange beschlagnahmt werden, bis die durch die Rettungsaktion entstandenen Kosten, von den Bootsbesitzern erstattet worden sind.

Diese Aktionen können mehrere tausend Euro an Kosten verursachen und es ist nicht einzusehen, dass der normale Steuerzahler in Kroatien, dafür aufzukommen hat.

3 Kommentare zu “Unvorsichtige Bootsfahrer”

  1. marc

    Klar sollten die Bootsfahrer einen Teil der Summe mitzahlen, aber ich (als Sportboot fahrer aus Omisalj) denke das ich nicht den ganzen Teil zahlen sollten. Allein schon deswegen, dass ich für die Plakette Gebühren zahle. Normalerweise wird sich kein anständiger Bootsfahrer absichtlich in Gefahr begeben, aber manchmal ist das Wetter zwischen Rijeka und Krk einfach nicht einschätzbar. Ging mir auch ein paar mal so. Und ich denke das es nicht Positiv für dem Tourismus ausgehen würde wenn so konsequent gehandelt werden würde. Genauso wie alle ausländischen Gäste in Deutschland aus Seenot (oder sonstigen Notfällen) befreit würden erwarte ich genau das selbe von den Kroaten. Klar kann man sich nicht überschätzen, und die jenigen die unvorsichtig gehandelt haben sollten natürlich eine Teilschuld eingestehen. Aber generell zu sagen, dass alle den kompletten Einsatz zahlen müssten halte ich für Unfair. Wie gesagt lassen die Touristen auch nicht wenig Geld in Kroatien.

  2. Soline

    Eine kurze Anmerkung dazu:
    Wer gestern in “Seenot” geraten ist, konnte nicht überrascht werden, denn das Unwetter ist Vorgestern angekündigt worden.
    M.M. In solchen Fällen sollte der Bootsfahrer die vollen Kosten tragen. Kommt er unvorhersehbar in Not, natürlich nicht.

  3. Nestelbacher

    . . . . . entsetzlich – wie viel Hass gegenüber in Not geratenen Personen spricht da aus dieser “Meinung” – Beschlagnahmung!! Leider gibt es keine Information darüber über welche Art “Boot” es sich handelt, mit dem der “Kapitän” gefahren ist und welche Umstände geherrscht haben. Aber:

    War es z.B. ein gechartertes Segelboot, kann ich mir schon vorstellen, dass es da Probleme geben kann, wegen:

    - Kaum eine Charter-Yacht ist für Schwerwetter gerüstet.
    - Der Kroatische Segelschein bzw. die Ausbildung dazu taugt nichts.
    - Die Versorgung der Segler mit brauchbaren Wetterberichten ist in Kroatien denkbar schlecht.
    - Das Rettungswesen (SAR) scheint mir unterentwickelt zu sein, sonst könnte sich kein privater Abschleppdienst etablieren.
    - Bei den gigantische hohen Preisen der Liegegebühren in den Marinas, den Gebühren für das Befahren der Gewässer, Kurtaxe usw. – was geschieht mit diesen Geldern?

    - das bleibt dann noch beim “Schifferlfahrer”: mangelde Praxis und falsche Einschätzung von Situation, Skipper und Crew.

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