Welches Land kann sich diesen Luxus leisten?

Jahr für Jahr werden an kroatischen Schulen und Universitäten junge Leute ausgebildet. Manche von ihnen haben ein aussergewöhnliches Talent und haben ein Wissen und Können, welches weltweit benötigt wird. Sprachprobleme gibt es heutzutage kaum noch.

Was geschieht mit diesen jungen Leuten?

In Kroatien haben sie meist keinerlei Perspektive. Finden sie tatsächlich eine Arbeitstelle, ist die Vergütung in der Regel viel zu gering. Ausserdem sehen sie die Gefahr, dass sie nicht regelmässig vom Arbeitgeber bezahlt werden, usw. usw.

Als Folge dieser Entwicklung wandern Spitzenkräfte ins Ausland ab und finden dort einen Arbeitsplatz, der ihrem Können gerecht wird. Das gilt übrigens für alle Berufe und Branchen. Ärzte, Inginieure, Computerspezialisten, sogar Köche und Kellner, gehören zu diesen Personen.

Gerade jetzt berichtete die Zeitung Novi List über einige Studenten, die angekündigt haben, sofort nach ihrer Ausbildung das Land verlassen zu wollen, um im Ausland berufstätig zu werden.

Diese Entwicklung leistet sich der Staat schon seit seinem Bestehen und die Führung des Landes sollte einmal Überlegungen anstellen, wie man diesen jungen Leuten, im eigenem Land eine bessere Perspektive bieten kann.

Anmerkung: Diese Entwicklung steht übrigens in keinerlei Zusammenhang, mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise.

3 Kommentare zu “Welches Land kann sich diesen Luxus leisten?”

  1. brady

    korruption und spetzlwirtschaft eindämmen wäre ein erster schritt.
    macht ja keinen sich auf ne stelle zu bewerben die unter der hand schon längst vergeben ist. na ja, ist aber auch hier in deutschland verbreitet, noch nicht so sehr wie unten aber es wird so langsam.

  2. Mrvica

    Junge gut ausgebildete Leute, gehen auf Grund der Umstände und den bürokratischen Hürden ,auch hier in Deutschland bei sich bietender Gelegenheit sofort ins Ausland.Ist aber in den anderen Ländern Europas auch nicht anders.Wenn die einzelnen Staaten den jungen Leistungsträgern keine oder nur unzureichende Perspektiven bieten ,
    wird sich dieser Trend weiter fortsetzen.Zum Schluß wird es dann so sein, wie neulich hier in einer Zeitung zu lesen war,das fehlendes qualifiziertes Fachpersonal in Osteuropa angeworben werden soll.

  3. brady

    ja, und die einheimischen dürfen dann spargelstechen. alles eine frage der zeit.

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