Werden Verträge mit Vatikan “auf Eis gelegt”?

Der kroatische Staat, vertreten durch seine damalige Regierung, hat im Jahr 1998 mit dem Vatikan, vertreten durch Papst Johannes Paul II. einen Vertrag abgeschlossen, wonach der Staat im Moment an die römisch katholische Kirche von Kroatien jährlich 300 Mio Kuna zu zahlen hat.  Dieses Geld soll zum Neubau und Erhalt von kirchlichen Objekten und zu caritativen Zwecken genutzt werden.

Angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Regierung nun die Absicht, mit dem amtierendem Papst Benedikt XVI. zu vereinbaren, dass dieser Vertrag zunächst einmal “auf Eis gelegt wird” und die Zahlungen vermindert werden oder nicht mehr geleistet werden müssen. Darüber haben schon entprechende Vorgespräche mit dem Vatikan stattgefunden.

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