Für Bootsfahrer und nautischen Tourismus gibt es keine Rezession in Kroatien

Gegenüber der Zeitung Novi List hat sich in diesen Tagen der Direktor der Marina Punat Vojmir Raguzin, zu dieser Saison geäussert. Wichtigster Punkt seiner Feststellungen ist nach dessen Meinung die Tatsache, das für Bootsfahrer und nautischen Tourismus in Kroatien in diesem Jahr keine Rezession festzustellen war.

In der von ihm geleiteten Marina habe es bei Booten bis zu 12 Metern einen Umsatzrückgang von 20 % gegenüber dem Vorjahr gegeben. Das Falle aber nicht ins Gewicht, denn bei Booten über 14 Metern, sei eine Umsatzsteigerung von 35 % zu verzeichnen.

Zusätzlich sagte er der Zeitung, dass er habe den Eindruck gewonnen,  die Besitzer von grösseren Booten seien bei der Benutzung von Infrastruktureinrichtungen in seiner Marina wesentlich ausgabenfreudiger, als die Bootsfahrer mit kleineren Booten.

Bei der Beurteilung der Situation habe auch die Tatsache, dass es in diesem Jahr überwiegend schönes Wetter gegeben habe, eine grosse Rolle gespielt. Das sei für Bootsfahrer besonders wichtig.

Ganz stolz ist er über die Tatsache, dass aus seiner Marina kein Tropfen Regen bzw. verschmutztes Abwasser in die Bucht von Punat gelangt. Das sei durch Untersuchungen von staatlichen Stellen überprüft und festgestellt worden. Unter seiner Leitung werde weiterhin für so ein gutes Ergebnis gesorgt.

Über einige, nach seiner Meinung unsinnigen gesetzlichen Vorschriften, hat er sich zum Abschluss beschwert. Dazu gehört das Gesetz über die Aufenthaltserlaubnis für Ausländer und die Erhebung der Kurtaxe, durch die seine Kunden vielfach verbittert sind

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2 Kommentare zu “Für Bootsfahrer und nautischen Tourismus gibt es keine Rezession in Kroatien”

  1. Andy

    Das ist doch weiter gar nicht verwunderlich.
    Bei Leuten, die sich u. a. eine Yacht für 100000 bis 300000€ und aufwärts leisten können, macht sich die Rezession nicht bemerkbar. Genauso werden nach wie vor Luxusautos verkauft. Dieser Markt wird immer funktionieren, solange es eine Minderheit gibt, die mehr Geld besitzt als sie in ihrem Leben ausgeben kann. In D besitzen ca.10% 90% des Vermögens.
    Aus denselben Gründen nutzen diese Leute auch die sonstige Infastruktur in höherem Umfang, wie gehabt.
    Die Zuwächse im Hochpreissegment ergeben sich auch daraus, daß die Umverteilung von unten nach oben nach wie vor hervorragend funktioniert.

  2. Anitus

    Das muss man auch der Anita sagen, woher soll sie das auch wissen.

    Die Umverteilung von unten nach oben ist im vollem Gange, auch in Kroatien.

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