Kommunalreformpläne lösen Diskussionen aus

Wie hier berichtet, hat der neue Minister für Verwaltung Davorin Mlakar (HDZ) angekündigt, dass es in Kroatien eine Kommunalreform geben müsse. Das Land mit seinen etwa 4,5 Mio. Einwohnern könne es sich nicht mehr leisten 21 Gespanschaften, 126 Städte und 430 Gemeinden zu haben.

Deshalb hat er angekündigt, dass eine Reduzierung und Kommunalreform durchgeführt wird.

Diese Ankündigung hat vor allem in den kleinen Städten und Gemeinden zu Diskussionen geführt, bei denen unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Dazu kann man verschiedene Berichte in den Medien lesen. Meist geht es um eine Besitzstandswahrung.

Der Bürgermeister der Gemeinde Medulin in Istrien Goran Buić, zu dessen Gemeinde die Orte Banjole, Pomer, Pješćana Uvala, Vinkuran und Premantura gehören und die etwa 6.500 Einwohner hat ist der Meinung, dass für ihn ein Zusammenschluss mit anderen Gemeinden überhaupt nicht in Frage kommt. Im Gegenteil, der Gemeinde müsste der Status einer Stadt zugesprochen werden, denn mit jährlichen Einnahmen von 55 Mio. Kuna, sei man als Stadt finanziell unabhängig und durchaus lebensfähig.

Es wird sich zeigen, ob er mit seiner Forderung durchkommen wird.

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