Neue Probleme Slowenien und Kroatien

Neben den bekannten Grenzproblemen, gibt es offensichtlich noch weitere Probleme zwischen Slowenien und Kroatien, die bisher noch nicht bekannt waren.

Wie das slowenische Portal “Žurnal 24″ heute mitteilte hat Radovan Zerjav, der Vorsitzende der slowenischen Volkspartei beanstandet, dass Kroaten in ihrem Besitz befindliche Pferde, als Lipizzaner bezeichnen. Es handele sich um eine slowenische Pferderasse und müsse auch so bezeichnet werden.

Zusätzlich ist nach seiner Meinung ein weiterer Fall hinzugekommen. Die Kroaten bezeichneten eine bestimmte Art von Bienen, nämlich die “Kranjska Čebelu” in EU Dokumenten, als eine ihrer Bienensorten, was sie in Wirklichkeit nicht ist.

Er ist der Meinung, dass die slowenische Regierung energisch dagegen protestieren soll, denn es sei nicht hinnehmbar, dass Kroatien slowenisches Gebiet, slowenische Pferde und slowenische Bienen, für sich beansprucht.

Mehr dazu hier.

7 Kommentare zu “Neue Probleme Slowenien und Kroatien”

  1. Porter

    Naja, irgendwann mal sollte es mit diesen Fantastereien auch wirklich mal gut sein…Mir scheint das in Slowenien einige die Angst umtreibt, nach einem Beitritt Kroatiens in die EU, auch offiziell zu dem zu werden was man eigentlich schon ist.. ein bedeutungsloser Streifen Autobahn zwischen Österreich und Kroatien…

  2. Jürgen G

    Hallo, ist denn schon wieder der 1. April?…

  3. Michael

    was für eine Armut!!!
    Ich sehe das genauso wie Porter!

  4. Soline

    Zu diesem Thema ist vor wenigen Minuten ein Kommentar eingegangen, der nicht veröffentlicht wird.

    Grund: Kommentare werden, wie mehrfach mitgeteilt, nur veröffentlicht, wenn eine nachvollziehbare E-Mailadresse angegeben ist, die nicht öffentlich erscheint.

  5. dino

    “Mir scheint das in Slowenien einige die Angst umtreibt, nach einem Beitritt Kroatiens in die EU, auch offiziell zu dem zu werden was man eigentlich schon ist.. ein bedeutungsloser Streifen Autobahn zwischen Österreich und Kroatien…”

    Ziemlich glücklose Formulierung, lieber Porter.

    Denn wenn Slowenien für dich ein bedeutungsloser Streifen ist – was ist dann Kroatien für dich?
    Wahrscheinlich ein noch bedeutungsloserer Streifen zwischen BiH und Serbien?

    Mit solch altertümlichen Argumenten (”kleines Land”) gehts für Kroatien jedenfalls nicht in die Zukunft.

    Im Übrigen hat dieser zitierte Zerlav – ein Oppositionspolitiker einer 5%-Partei – nix zu melden. Denn Pahor hat sich mit Kosor in Sachen “Kroatien und EU” bekanntlich
    geeinigt.

    Ergänzung:
    Michael schreibt etwas von Armut.

    Dem kann ich nur beipflichten.
    Armut ist auch, wenn man jede kleine nichtige Schlagzeile gewollt hochstilisiert. SLO und HR haben sich geeinigt, Leute !!! Schon vergessen ?!

  6. Soline

    Der ursprüngliche Kommentar ist nur aus einem Grund nicht veröffentlicht worden: Weil keine nachvollziehbare E-Mailadresse angegeben war. Es ist mehrfach darauf hingewiesen worden, dass ohne diese Angabe, hier keine Kommentare veröffentlicht werden.

  7. huruha

    Hallo, ein interessanter Beitrag:

    http://www.tagesspiegel.de/

    und dann als Suchbegriff “Grenzerfahrungen” eingeben.

    Gruß

    huruha

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