Neue Spekulation um Kornati – Tragödie

Vor ein paar Tagen hat Kroatien der Tragödie gedacht, die sich am 30.08.2007 auf der Insel Kornati ereignete. Damals sind dort zwölf z.T. sehr junge Feuerwehrleute ums Leben gekommen.

Jetzt hat der in Ruhestand befindliche ehemalige Offizier der kroatischen Armee Nediljko Pušić, eine neue Theorie aufgestellt. Er ist der festen Überzeugung, dass die Feuerwehrmänner durch eine 18 kg schwere Bombe (Blindgänger) getötet und verletzt worden sind, die von einem NATO-Flugzeug abgeworfen wurde, als es im Frühjahr 1999, nach einem Angriff auf Ziele in Serbien, auf dem Rückweg zu seiner Basis in Italien war.

Manche Indizien sprechen in der Tat dafür, dass es so war wie er jetzt sagt. Der zuständige Untersuchungsrichter des Bezirksgerichts in Šibenik Branko Ivić hat sofort darauf reagiert und bestritten, dass die Feuerwehrleute durch eine Explosion in Mitleidenschafft gezogen worden sind.

Übrigens: In diesen Tagen hat die Zeitung Slobodna Dalmacija mit Frane Lučić, dem einzigem überlebenden Feuerwehrmann der Augenzeuge war, ein Gespräch geführt. Er ist dabei auch auf Gerüchte angesprochen worden in denen behauptet wird, er habe ein Schweigegeld bekommen um nicht zu sagen wie es wirklich war. Über diese Gerüchte hat er sich sehr empört und gesagt, dass er mit keinem Geld der Welt verheimlichen würde, wodurch seine Kameraden ihr Leben lassen mussten. Sinngemäss hat er gesagt, dass solche Vermutungen typisch für die kroatische Gesellschaft sind.

Einen Kommentar schreiben: