Probleme für Handwerksbetriebe in Kroatien

Unter der augenblicklichen Wirtschaftskrise haben auch die Handwerksbetriebe in Kroatien zu leiden.

Wie Marija Crmarić, die Präsidentin der Handwerkervereinigung von Split jetzt mitteilte, mussten im Jahr 2008 allein von ihrer Vereinigung 800 Betriebe schliessen. Im Jahr 2009 seien es schon 200 Betriebe gewesen und es sei mit einem weiterem Anstieg zu rechnen.

Der Kostenfaktor sei ungewöhnlich hoch und ein normaler Betrieb hätte im Monat durchschnittlich zwanzig feste Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Ausserdem sei es aussergewöhnlich schwierig, bei den Banken neue Kredite zu bekommen.

Weiterhin hat sie darauf hingewiesen, dass in jedem Betrieb durchschnittlich 2,7 Arbeitnehmer beschäftigt sind und diese bei den Betriebsschliessungen arbeitslos werden.

Quelle: Slobodna Dalmacija

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