Schiffsunglück in Mazedonien

Gestern hat es in Mazedonien auf dem Ohrid-See ein schweres Schiffsunglück gegeben. Ein Ausflugsschiff ist aus bisher unbekannten Gründen gesunken. Über die Zahl der Todesopfer gibt es unterschiedliche Angaben. Manchmal wird von 15 ein anderes mal von 22 Opfern berichtet. Fest steht aber, dass es überwiegend Touristen aus Bulgarien waren.

Das Schiff mit dem Namen »Ilinden«, ist im Jahr 1924 auf einer Werft in Regensburg gebaut und im 2. Weltkrieg zu militärischen Zwecken genutzt worden.

Auf eine Bitte der mazedonischen Regierung sind drei kroatische Experten unter der Leitung des Kapitäns Boris Matošić an die Unfallstelle gereist, um bei der Bergung des Wracks behilflich zu sein.

Edit 16:00 Uhr. Inzwischen ist gemeldet worden, dass der Kapitän des Schiffes vorläufig festgenommen worden ist.

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