Slawische Verbindungen nach Bayern

Nachdem die Slawen, ein unchristliches Volk,  in der 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts den östlichen Teil der Ostalpen besiedelt und sich im pannonischem Raum niedergelassen hatten, bildeten sie eigene Fürstentümer.

Zwischen ihnen und den Awaren kam es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Im Jahr 745 hat der slawische Fürst Borut, die unter fränkischer Oberherrschaft stehenden Bayern, um Hilfe beim Kampf gegen diese Gegner gebeten.

Anstatt ihnen zu helfen, haben die Bayern die Fürsten Gorazd und seinen Vetter Fürst Hotimir, als Geiseln genommen und sie christlich erzogen. Sie waren ihnen gegenüber tolerant und sie durften ihre Gepflogenheiten als Heiden weiter ausüben. Die christliche Erziehung stand aber immer im Vordergrund.

Das führte schliesslich dazu, dass sie getauft worden sind. Diese Taufe hat auf der Insel Herrenchiemsee in Bayern stattgefunden. In der dortigen Kirche, erinnert heute noch eine Gedenktafel an dieses Ereigniss.

Es gibt Historiker die meinen, dass diese Fürsten die ersten slawischen Fürsten waren, die christianisiert und getauft worden sind.

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