Steuern beim Kauf/Verkauf von Immobilien und Grundstücken in Kroatien

Ebenso wie in anderen Ländern auch, wird nach den kroatischen Gesetzen, eine Grunderwerbssteuer erhoben.

Der Käufer ist verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsabschluss bei einem Notar, den Kauf bei dem Finanzamt zu melden, welches für das Gebiet zuständig ist, wo sich das gekaufte Objekt  oder Grundstück befindet. Dazu ist erforderlich, dass er den Kaufvertrag, aus dem die Kaufsumme hervorgeht, dort vorlegt. Anhand von festgelegten Kriterien prüft dann der Finanzbeamte, ob der angegebene Preis dem aktuellem Marktwert entspricht. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine Ortsbsichtigung stattfindet, bei dem dann der Wert festgelegt wird.

Die Grunderwebssteuer beträgt im Moment 5 % des Kaufpreises oder des festgelegten Wertes. Sie ist vom Käufer zu tragen und innerhalb von 15 Tagen an das Finanzamt zu zahlen. Versäumt er diese Frist, sind Verzugszinsen fällig. Bei der Eintragung in das Grundbuch, ist eine Einzahlungsbestätigung des Finanzamtes notwendig.

Unabhängig von der Grunderwerbssteuer ist von dem Verkäufer eine gesonderte Steuer zu zahlen, wenn er das Objekt oder Grundstück, innerhalb von drei Jahren nach Erwerb wieder verkauft. Von dem Mehrwert zwischen dem vorherigem  Kaufpreis und aktuellem Verkaufspreis, ist eine Steuer in Höhe von 35 % fällig. Die Dreijahresfrist richtet sich nach dem dem Datum des jeweiligen Kaufvertrages.

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