Der Staat vor Gericht

Die Deutsche Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V. veranstaltet vom 17. bis 20. November 2009 im Hotel Excelsior in Dubrovnik eine multilaterale Konferenz zu dem Thema „Der Staat vor Gericht – Die Rolle von Verwaltungsrecht und Verwaltungsgerichtsbarkeit für die Entwicklung des Rechtsstaats“.

Bereits zum achten Mal ist damit Dubrovnik Ort eines solchen regionalen Wissens- und Erfahrungsaustausches, der auch einen Beitrag zur Verbesserung der Kooperation und Stabilisierung in der Region Südosteuropa und den angrenzenden Ländern leisten soll.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines von der IRZ-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem kroatischen Verwaltungsgericht durchgeführten Twinning-Projekts, das im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen werden konnte, ist das diesjährige Thema dem Verwaltungsrecht und der Verwaltungsgerichtsbarkeit gewidmet. Vertreter von nationalen Rechtsordnungen mit einer ausgebauten Verwaltungsgerichtsbarkeit und Ländern, in denen eine solche noch im Aufbau begriffen ist oder wo erst über eine solche Option nachgedacht wird, haben hier Gelegenheit zu einem Meinungs-, Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Die Konferenz wird am Mittwoch, den 18. November 2009 um 09.00 Uhr vom Geschäftsführer der Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit, Matthias Weckerling, eröffnet. Grußworte werden von dem kroatischen Justizminister, Dr. Ivan Šimonović, dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kroatien, Dr. Bernd Fischer, und dem Bürgermeister der Stadt Dubrovnik, Andro Vlahušić, gesprochen. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Vizepräsident des Bundesverwaltungsgerichts, Michael Hund.

An dieser Konferenz werden neben kroatischen und deutschen Experten Vertreter aus Albanien, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Georgien, Kosovo, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien, Ukraine, Ungarn und der Türkei teilnehmen. In rund 15 Plenarvorträgen und 2 Arbeitsgruppen sollen wesentliche Aspekte des Konferenzthemas, die von aktueller und praktischer Bedeutung sind, behandelt werden. Die Referenten kommen aus Deutschland und aus einigen der genannten Länder.

Quelle: Deutsche Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V.

Einen Kommentar schreiben: