Ferdinand I. von Habsburg wurde König von Kroatien, Dalmatien und Slawonien

Ab dem Jahr 1102 gehörte Kroatien, Dalmatien und Slawonien zu dem Königreich der Ungarn. Als deren König Ludwig II. von Böhmen und Ungarn in der berühmten Schlacht von Mohács im Jahr 1526 gefallen war, konnten die Osmanen (Türken) weit nach Südosteuropa vordringen.

Der ungarische Adel hat sich nicht auf einen Nachfolger einigen können. Unabhängig davon hat der kroatisch, slawonisch, dalmatinische Landtag (Adel) in Cetin am 3.10.1527, den aus dem Hause Habsburg stammenden österreichischen Erzherzog Ferdinand I. zum König gewählt. Von 1558 bis 1564 war er Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Durch ihn ist die Integrität des Königreiches Kroatien, Slawonien und Dalmatien gebrochen worden, weil er in dessen Gebiet ein Militärgrenzgebiet zur Abwehr gegen die Osmanen errichten liess, in dem besondere Vorschriften und Gesetze gegolten haben.

Damit ist am heutigem Tag vor 482 Jahren von dem kroatischem, slawonischem und dalmatinischem Adel eine Königsdynastie gewählt worden, die durch ihre Vorschriften und Gesetze, die Bevölkerung ungleich behandelt hat.

Diese Herrscher bezeichneten sich immer, als Kaiser von “Gottes Gnaden”.

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