Luftverschmutzung im Gebiet des Kvarner

Wer mit einem Fahrzeug unterwegs sein will benötigt Benzin oder Diesel. Dieser Kraftstoff wird aus Erdoel in Raffinerien hergestellt. Schon zu jugoslawischen Zeiten ist zwischen Bakar und Kostrena im Gebiet des Kvarner, solch eine Anlage gebaut worden, um die Fahrzeugbesitzer ausreichend versorgen zu können.

Mit riesigen Tankschiffen kommt das Erdoel in dem Hafen von Omišalj auf der Insel Krk an und wird durch eine Pipline zu dieser Raffinerie gepumpt. Sie wird von dem Energiekonzern INA d.d. betrieben, einer Aktiengesellschaft, deren Aktien sich im Besitz des ungarischen Energiekonzerns MOL und des kroatischen Staates, sowie kleinerer Aktionären befinden.

Auch in der Republik Kroatien bestehen Gesetze nach denen vorgeschrieben ist, welche Umweltbelastungen von solchen Betrieben ausgehen dürfen. Sie sind verpflichtet technische Vorkehrungen zu treffen, um diese so gering wie möglich zu halten.

Es hat den Anschein, dass diese Vorkehrungen bei der Raffenerie der INA d.d. im Gebiet des Kvarner nicht, oder nur unzureichend getroffen worden sind.

Wie man auf folgenden Fotos, die gestern aufgenommen wurden, sehr deutlich erkennen kann, werden in dieser Raffenerie Dämpfe unkontrolliert in die Atmosphäre abgelassen, was bei dieser Wetterlage ganz besonders bedenklich ist.

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Anmerkung: Deutlichere Fotos konnte man leider nicht machen, weil die Sichtverhältnisse sehr schlecht waren.

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