Devisenhändler zu Haftstrafe verurteilt

Im Jahr 2002 hat Eduard Nodilo, der Chefdevisenhänder der Riječka-Banka,  sein Geldinstitut durch einen gross angelegten Betrug, fast in den Bankrott getrieben. Der Schaden soll 97 Mio US-Dollar betragen haben.

Der damalige Mehrheitseigentümer der Bank, die Bayerische Landesbank AG, hat sie daraufhin an die kroatische Nationalbank zurück gegeben. Dadurch konnte sie gerettet werden und wurde danach an die Erste & Steiermärkische Bank, aus Österreich verkauft.

Heute hat ein Gericht in Rijeka, den ehemaligen Devisenhändler zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Wo die 97 Mio US-Dollar geblieben sind, ist nicht bekannt geworden.

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