Ein deutsches Ehepaar auf der Insel Cres

Wie die Zeitung Novi List in diesen Tagen schreibt, lebt ein deutsches Ehepaar den grössten Teil des Jahres, in einem kleinem Ort auf der Insel Cres. Dort besitzt es schon achtzehn Jahre ein Haus, mit einem schönem Grundstück.

Reporter der Zeitung haben das Ehepaar jetzt besucht und sich dabei einen Eindruck verschafft, mit welcher Mühe, aber auch Freude, es die Gartenanlage ihres Anwesens bepflanzt hat. Ausserdem hat es verschiedene Skulpturen darin aufgestellt.

Es zeigte und berichtete ihnen, welche exotischen Pflanzen und Bäume sie in ihrem Garten pflegen und welche Früchte sie ernten. Darunter waren: Pampelmusen, Grapefruits, Zitronen, Aprikosen, Orchideen, Feigen, Nüsse, Oliven, Mandeln, Birnen, Pflaumen, Trauben, Pfirsiche, Mini-Orangen, Oregano, Salbei, Minze, Melisse, Rosen, sechs verschiedene Arten von Palmen, Efeu, weisse Lilien, Zypressen, Jasmin, indische Kirschen, Zier-Granatäpfel, Bugenvilija, Mimosen, Aloe Vera, Tomaten, Petersilie  Salat, Radicchio, Schnittlauch, Cocktailtomaten und weitere verschiedene Kräuter.

Die Frau des Hauses teilte in diesem Zusammenhang mit, dass der Garten praktisch das Wohnzimmer der Familie sei und sie ihn als ein Stück Paradies auf Erden betrachtet. Ausserdem war ihr wichtig darauf hinzuweisen, dass sie alle Früchte und Kräuter verarbeitet und daraus auch verschiedene Liköre herstellt.

Sie hat für sich ein Rezept für einen Tee aus Olivenbaumblättern entwickelt, der zur Stärkung der Immunität und gegen Cholesterin und Blutzucker wirksam sein soll.

Dazu werden die frischen Blätter von Mai bis September gesammelt und im Schatten und Wind getrocknet. Danach werden sie mit den Fingern klein gezupft und in einem Glasbehälter aufbewahrt. Der Tee wird mit vier Teelöffeln der Blätter und einem Liter Wasser angesetzt und nur ganz kurz aufgekocht. Danach muss er etwa 20 Minuten ruhen und soll dann ungesüsst getrunken werden, damit er seine Heilkraft entfalten kann.

3 Kommentare zu “Ein deutsches Ehepaar auf der Insel Cres”

  1. Werner

    Ich habe mir die Bilder von diesem Garten in Novi list einmal angesehen, er ist wirklich schön – bis auf eines: Die Gartenwege sind mit grauen Betonverbundsteinplatten ausgelegt, das ist mal wieder so was typisch Deutsches. Warum hat man nicht Benkovac-Platten genommen, die sind doch eigentlich landestypisch.

  2. Soline

    Ich hab bei Novi-List nur ein Bild mit Zitronen gesehen, sonst nichts.

    Einen Link, wo man den ganzen Garten sehen kann, würde ich sehr begrüssen.

  3. Werner

    In der gedruckten Zeitung Novi list waren mehrere Bilder, und dort konnte man die Steine auf den Wegen sehen.

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