Hrvoje Petrač möchte begnadigt werden

Hrvoje Petrač ist im Jahr 2004 von einem Gericht in Zagreb, zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt worden, weil es der Meinung war, dass er an einer Entfühung des Sohnes von Ex-General Vladimir Zagorec beteiligt war.

Diesem Urteil konnte er sich dadurch entziehen, dass er nach Griechenland geflüchtet ist. Ende August des Jahres 2006, ist er im Hafen der westgriechischen Stadt Igoumenitsa verhaftet worden. Er wurde nach Kroatien ausgeliefert und sitzt ab diesem Zeitpunkt seine Haft ab.

Nach einer Haftzeit von drei Jahren hat er jetzt ein Gnadengesuch bei Staatpräsident Stjepan Mesić eingereicht. Darüber entscheidet eine besondere Kommission. Die endgültige Entscheidung trifft aber der Präsident persönlich.

Heute ist er zu diesem Fall befragt worden und hat mitgeteilt, dass er noch keine Entscheidung getroffen hat.

Hier ein Video dazu:

Update: Soeben wurde mitgeteilt, dass die besondere Kommission das Gnadengesuch heute abgelehnt hat.

Update 19.12.2009 11:32 Uhr. Heute wird gemeldet, dass sich Staatspräsident Mesić dieser Entscheidung angeschlossen hat.

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