Kanalisation in Medulin soll verbessert werden

In den letzten zehn Jahren sind in der Gemeinde Medulin in Istrien, mehr als 22 Mio Kuna zum Bau von Abwasseranlagen ausgegeben worden. Dadurch wurden 12 % aller Haushalte in Medulin, Banjol und Premantura an die Kanalisation angeschlossen.

Das Abwasser wird  z.Zt. noch unbehandelt in Medulin in einer Tiefe von nur drei Metern und nur 70 Meter von der Küste entfernt in das Meer geleitet. In Kažela in einer Entfernung von 500 Metern von der Küste entfernt und in einer Meerestiefe von 9,50 Metern.

Vladimir Periš, der technische Direktor des kommunalen Unternehmens »Albaneže« teilte jetzt mit, dass ein Kanalisationssystem mit drei Pumpstationen und mit Kläranlagen gebaut werden soll, so dass in Zukunft das Abwasser gereinigt ins Meer geleitet werden kann. Die Investitionskosten werden dafür voraussichtlich 107 Mio Kuna betragen.

Dieses Projekt soll mit Hilfe der Weltbank finanziert werden, die einen Kredit mit einer Laufzeit von 15 Jahren gewährt. Dabei ist am Anfang eine tilgungsfreie Zeit von fünf Jahren geplant. Ausserdem sollen Zuschüsse aus einem besonderem Investitionsprojekt und der kroatischen Regierung in Anspruch genommen werden.

Die jährlichen Betriebs-, Zins- und Tilgungskosten hat er auf 4 Mio Kuna pro Jahr beziffert, die durch die Kanalgebühren refinanziert werden sollen. Nach der jetzigen Planung soll sie für einheimische Haushalte 2,81 Kuna pro m³ Wasserverbrauch und 5,64 Kuna pro m³  für alle anderen Haushalte betragen.

Periš hat seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass mit dem Bau im Jahr 2012 begonnen werden kann.

Nach Angaben von Goran Buić, dem Bürgermeister von Medulin, sollen Mitte Januar des Jahres 2010, die entsprechenden Verträge unterschrieben werden.

Quelle: Glas Istre

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