Die »Komunalni Doprinos« in Kroatien

Die »Komunalni Doprinos« ist eine Abgabe, die von Städten und Gemeinden erhoben wird, wenn Neu- oder Ausbauten erfolgen. Sie wird nach der Erteilung der Baugenehmigung fällig, d.h. bereits dann, wenn u.U.  noch gar nicht mit dem Bau begonnen worden ist.

Die Höhe wird von den kommunalen Gebietskörperschaften (Städten und Gemeinden) selbständig festgelegt und es ist durchaus möglich, dass sie je nach dem, an welcher Stelle in einem Ort gebaut wird, unterschiedlich ist. Dazu gibt es meist eine Zoneneinteilung. In unmittelbarer Meeresnähe ist diese Abgabe immer am höchstem.

Heute wurde bekannt, dass in der Stadt Zadar in Dalmatien, durch Anordnung des Bürgermeisters Dr. Zvonimir Vrančić, diese Zoneneinteilung aufgehoben wurde und diese Abgaben einheitlich, auf 180 Kuna pro m³ umbautem Raum, erhöht wordensind.

Mit dieser Anordnung ist die Komunalni Doprinos in Zadar höher, als an den aktraktivsten Orten von Split und Dubrovnik.

Jedem potenziellem Bauherren ist deshalb zu empfehlen, vor Grundstückkauf zu klären, in welcher Höhe diese Abgaben, an dem jeweiligem Bauort abzuführen sind.

Quelle: Slobodna Dalmacija

Fazit: Für eine Neubauwohnung von 70 m² und einer Deckenhöhe von 2,60 Metern, sind in Zukunft in Zadar 32.760 Kuna, d.h. etwa 4.500 Euro, »Komunalni Doprinos« an die Stadt zu zahlen. Deshalb lautet die Schlagzeile der SD auch: “Novogradnja po zlato”.

Deshalb sollte man bei Grundstücksvermittlern- und Maklern gut aufpassen. Diese “Kleinigkeit” wird dabei häufig gerne vergessen.

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