Gesetzesänderungen in Kroatien geplant

In Kroatien sind noch sehr viele Grundstücksfragen, vor allem an der Meeresküste ungeklärt. Das betrifft überwiegend Campingplätze, bei denen bis jetzt nicht klar geregelt ist, wem die Grundstücke  eigentlich gehören. In diesem Zusammenhang ist von 22 Mio. m² die Rede.

Neben den Campingplatzgrundstücken geht es aber auch um Grundstücke, auf denen Hotels und andere touristische Anlagen gebaut worden sind, oder noch gebaut werden sollen.

Im kroatischem Justizministerium ist jetzt ein Gesetzentwurf ausgearbeitet worden, womit diese Fragen leichter geklärt werden können. Ein Teil der Grundstücke soll in staatlichem Besitz bleiben und ein anderer Teil, soll den Gespanschaften und den lokalen Selbstverwaltungen zugesprochen werden.

Für die Nutzung und Verwendung der Grundstücke können dann Konzessionen erteilt werden und die Einnahmen daraus, dem jeweiligem Grundstückbesitzer (Staat, Gespanschaft, Stadt oder Gemeinde) zufliessen.

Diese Gesetzesänderung (prijedlogu zakona o turističkom i ostalom građevinskom zemljištu) ist dem kroatischem Parlament zugeleitet worden. Es steht aber noch nicht fest, wann  es darüber einen Beschluss fassen wird.

Welche Auswirkungen durch das dann geänderte Gesetz die einzelnen Touristen zu spüren bekommen, steht auch noch nicht fest.

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