Leben in den Dörfern des Velebit-Gerbirges

Mit einer Länge von 145 km ist das Velebit-Gebirge das grösste Gebirge in Kroatien. Es befindet sich nahe der adriatischen Meeresküste und hat eine Breite zwischen 10 bis 30 km. Seine Gesamtfläche beträgt etwa  2.200 km². Höchster Gipfel ist der Vanganski Vrh mit 1.757 m.

An der dem Festland zugewandten Ostseite ist es überwiegend dicht bewaldet und auf der Küstenseite ist die Vegetation größtenteils spärlich. In dieser Gegend ist man häufig dem berüchtigten Fallwind Bura augesetzt.

Städte findet man in diesem Gebirgsgebiet nicht. In den Hochtälern sind nur einzelne Dörfer und Weiler vorhanden, in denen die dort lebenden Menschen ihren Alltag verleben (müssen). Es ist überwiegend von Einsamkeit geprägt und sie leben hauptsächlich von dem, was sie selbst erzeugt haben. Strom ist ist den meisten Fällen vorhanden, Trinkwasserleitungen hingegen eher nicht. Um zu einem Arzt oder in ein Krankenhaus gelangen zu können, müssen weite Wege nach Senj, Karlobag oder gar Gospić  zurückgelegt werden.

Für die dort lebenden Menschen ist es selbstverständlich, wenn sie in den Wintermonaten mit riesigen Schneemassen zu kämpfen haben. Es ist für sie nicht ungewöhnlich, über mehrere Tage von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein, was aber kein Problem darstellt, stellen sie sich doch Jahr für Jahr vorher darauf ein.

In diesem Jahr ist es aber bis jetzt etwas anders. Nur in den ganz hohen Gebieten ist es zu grösseren Schneefällen gekommen. Darüber wird in diesem Video berichtet:

Urlauber, die in den Sommermonaten die Adriaküste oder die Inseln bereisen, können sich evtl. gar nicht vorstellen, unter welchen Lebensbedigungen die Menschen, in diesem Gebiet von Kroatien leben.

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