Tierheim benötigt dringend Hilfe

In der Gegend von Pula wird in dem ehemaligen Festungsgelände Kaštijun und deren früherer Schweinefarm, von dem früherem Veterinär Marko Šteko ein Tierheim betrieben. In ihm leben überwiegend Hunde, aber auch einige wenige Katzen.

Für die Katzen fehlt ihm im Moment die notwendige Konservennahrung und für Hunde bis zu einem Gewicht von 20 kg. ein Mittel gegen Flöhe.

Er hält im Moment dreizehn Hunde und eine Katze mit ihren drei Jungen auf diesem Gelände und hat darauf hingewiesen, dass er wenig Unterstützung durch die Behörden bekommt, obwohl geplant sei, aus seinem Tierheim bis Ende des Jahres ein offizielles Tierheim zu machen.

Nach eigenen Angaben hat er im Moment noch ausreichend Hundefutter und ist dabei auch von dem Tierschutzverein “Snoopy” aus Pula unterstützt worden.

Fabrizio Radin, der stellvertretende Bürgermeister von Pula befürwortet das ganze Projekt und hat darauf hingewiesen, dass die Stadt mit dem zuständigem Verteidigungsministerium eine entsprechende Vereinbarung treffen will, damit eine Konzession für den Betrieb dieses Tierheimes erteilt wird. Obwohl man sich schon zwei Jahre bemüht eine besseres und geeigneteres Gelände für solch eine Unterkunft zu finden, sei dies bisher noch nicht gelungen.

Ausserdem hat er andere Tierschutzorganisationen gebeten, dieses Tierheim stärker zu unterstützen.

Quelle: Glas Istre

7 Kommentare zu “Tierheim benötigt dringend Hilfe”

  1. Eliane

    Der Artikel gibt leider nur die halbe Wahrheit wieder, denn Herrn Šteko wurde von der zuständigen Behörde des Landwirtschaftministeriums der Betrieb eines priv. Asyls in dieser alten Festung mangels zwingend notwendiger Voraussetzungen dauerhaft untersagt. Mehr dazu unter http://www.istrien-live.com/forum/showthread.php?p=1612#post1612

    Zutiefst betroffen macht uns die Tatsache, dass solch zweifelhafte Aktionen und auf den ersten Blick zum Wohl der Tiere, zu Lasten der *Insassen* in diesem Asyl gehen. Tiere können leider nicht sprechen!

    Da wir seit mehreren Jahren privat und seit mehr als einem Jahr im Verein versuchen den Tierschutz speziell in Istrien voranzubringen, wissen wir von den Vorgängen um diese Station. Wir versuchen selbst zusammen mit einem kroatischen Verein und der Gemeinde Medulin ein Asyl auf die Beine zu stellen, in dem Tiere aufgefangen, versorgt und neu vermittelt werden können. Behördliche Hürden und langwierige Genehmigungsprozesse machen diesen offiziellen Weg so schwierig und langwierig, obwohl die Gemeinde dem Projekt sehr zugetan ist. Ich möchte betonen, dass wir ein gemeinnütziger Verein sind, d.h. eine non profit Organisation, die von der Finanzbehörde auf die Rechtmässigkeit der Vereinstätigkeit überprüft wird. Wir können es uns auch in Kroatien nicht erlauben mit Zweifeln behaftete Tierhilfsorganisationen zu unterstützen.

    Eliane
    Urlaubspfoten e.V.

  2. Soline

    @Eliane

    Konntest du durch die Übersetzung des Artikels aus “Glas Istre” erkennen, worauf ich hinaus wollte?

    Wenn nicht dann sage/schreibe ich es dir.

    Der Aufruf des Herrn stellv. Bürgermeisters von Pula, Fabrizio Radin war nur ein Lippenbekenntnis. Mehr nicht. So handeln kroatische Politiker.

    Die Stadt gibt für allen möglichen Sch…. Geld aus, kommt aber seiner gesetzlichen Pflicht im Tierschutz nicht nach.

    Diese Tatsache und nicht Herr Šteko ist der eigentliche Skandal, bei dieser Angelegenheit. Herr Radin will nur von einem Problem ablenken.

    Zur Klarstellung: Das Tierheim von Herrn Šteko kenne ich nicht persönlich und kann mir deshalb darüber kein Urteil erlauben.

    Dazu noch ein ganz allgemeiner Hinweis: Wenn ich mir anschaue, was der Wahlkampf der zwölf kroatischen Präsidentschaftskandidaten gekostet hat bin ich mir sicher, dass man von diesem Geld mindestens zehn Tierheime in ganz Kroatien hätte bauen können.

    Bezüglich des von euch geplanten Tierheims in Medulin bitte ich nochmals um genauere Informationen, damit ich potentielle Spender in dieser Sache ansprechen/anschreiben kann.

  3. Eliane

    @ Soline

    Deine Meinung zu manchen kroatischen Politikern teile ich absolut. Allerdings ist auch das Tierasyl von Hrn. Šteko ein Skandal, denn davon konnten wir uns mehrfach persönlich überzeugen.

    Zu unserem geplanten Tierheim können wir leider immer noch nicht konkreter werden, da wir keinerlei Informationen haben, welches Gelände wir nun von der Gemeinde Medulin zugeteilt bekommen. Davon hängt es nämlich ab mit was wir beginnen können. Übernimmt die Gemeinde den Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss bzw. Sickergrube oder hat das Gelände dies bereits? Ist das Gebiet umzäunt oder müssen wir diesen Zaun errichten? All diese Grundvoraussetzungen sind noch ungeklärt und bestimmen wesentlich den Beginn der Investitionen und Baumassnahmen. Erst danach können wir mit der eigentlichen Tierstation beginnen und auch mit Deiner Hilfe Investoren und Spender konkret ansprechen. Wir sind leider zum Warten verdammt!

  4. Michael

    @ alle kroatischen Politiker,

    es wäre den Tieren und den Tierschützern schon sehr geholfen wenn man nicht so bürokratisch wäre. Tierschützer aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und vielen anderen Ländern stehen bereit mit Spenden zu helfen und werden von den örtlichen Behörden fast schon daran gehindert etwas zu bewirken. Auf Krk wollte man die Tiere auf dem Gelände der Müllkippe unterbrinken (so ziemlich der höchste Punkt auf Krk).

    Die Gemeinden sollten doch einmal überlegen, ob man nicht mit fremder Hilfe, auch in den Gemeinden Geld sparen kann.

    Ist es den so schwer ein kleines Stück Land, abseits der Touristen und der Küste den Tierschutzvereinen zu zuweisen, auf den man dann auch helfen kann.

    Aber leider gibt es nur sehr wenige, oder sagen wir mal kaum Bürgermeister die sich für den Tierschutz einsetzen und helfen diesen auf den richtigen Weg zu bringen.

    Wir haben uns auf die Fahne geschrieben den Tieren und den Tierschützern zu helfen und nicht gegen Windmühlen zu kämpfen.

  5. Mrvica

    Ich besitze auf Krk noch ein Waldgrundstück in der Gemeinde D.Hlapa.
    Sind so 800m².
    Sollte der Tierschutz auf der Insel daran Intresse haben,würde ich das Grundstück, für eine Zwischenlösung ,auch über mehrere Jahre zur Verfügung stellen.Selbstverständlich kostenlos.

  6. Michael

    @ Mrvica

    ich finde dein Angebot super, wären doch nur die Behörden so schnell.
    Ich werde dein Angebot weiterleiten an die Tierschützer von “Felix-Krk”

    Danke!!!!

  7. ilona

    das besagte Gelände ist für die Tierhaltung sehr gut geeignet. Ich war sehr oft
    dort und schätze die Arbeit von Marko Staklo.
    Ein paar Neider muß es immer geben wenn etwas gut läuft.
    Die Menschen gönnen den Tieren nichts und arbeiten in ihre Tasche.
    Solche Sachen sind schlimm. Mit tun die Tiere sehr leid und die Ohnmacht
    macht mich sehr traurig

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