Wahlkampfkosten für Präsidentenwahl 2010

Am kommenden Sonntag wird in einer Stichwahl der neue Präsident von Kroatien gewählt. Die beiden Kandidaten Ivo Josipović und Milan Bandić haben, wie es das Gesetz vorschreibt, ihre Wahlkampfkosten öffentlich bekannt gegeben.

Bei Milan Bandić sind es 9,58 Mio. Kuna und bei Ivo Josipović 4,7 Mio. Kuna.

Nach einer Analyse der Wahlbeobachterorganisation “Gong” und der Organisation “Transparency International Hrvatska”, dürften sie aber in Wirklichkeit doppelt so hoch sein.

Danach hat der Wahlkampf nur für diese beiden Kandidaten, wahrscheinlich 28,56 Mio. Kuna (fast 4 Mio. Euro) gekoset.

Kritiker fragen danach, wo sich die Quellen für diese Kosten befinden und weisen darauf hin, dass man diesen Betrag, angesichts der aktuellen Finanzlage, besser für andere Zwecke ausgegeben hätte. Die 250.000 Kuna Wahlkampfkostenerstattung, die sie aus dem Staatshaushalt bekommen, dürften dabei “ein Tropfen auf dem heissem Stein” sein.

Meinung: Dieses Geld hätte man besser für andere Zwecke ausgeben sollen. Mir würden auf Anhieb ein paar Projekte einfallen. Die Fernsehsender, Zeitungsverlage und Plakatkleber, haben sich über diese Einnahme mit Sicherheit gefreut.

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