Hoffnung für Sparer der Ljubljanska-Banka d.d.?

Vor dem Zerfall von Jugoslawien, war die Ljubljanska-Banka d.d. aus Slowenien, mit einigen Filialen in Kroatien vertreten. Viele Bürger, vor allem aus dem Gebiet von Istrien und Rijeka, haben ihr Geld dieser Bank anvertraut. Dabei waren auch Anlagen in ausländischer Währung möglich.

Nachdem sich Slowenien und Kroatien selbständig gemacht hatten, ist der Verbleib von etwa 60 Mio.US-Dollar für kroatische Anleger ungeklärt geblieben, weil die Bank geschlossen und eine neue Bank, die Ljubljanska-Banka-Novi d.d. gegründet worden ist.

Klagen der Anleger aus Kroatien waren bis jetzt erfolglos und sind von Gerichten in Slowenien nicht angenommen worden. In dieser Woche hat der Verfassunggerichtshof von Slowenien entschieden, dass diese angenommen und von den Gerichten verhandelt werden müssen.

Etwa 200 Personen aus Kroatien haben nun angekündigt, ihre Forderungen einklagen zu wollen.

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