Kurioses aus der Stadt Pula

Wie in vielen anderen Städten Kroatiens, sind auch in Pula noch nicht ausreichend Wohnungen für Familien vorhanden. Deshalb hat sich die Stadt entschlossen, im Stadtgebiet »Monte Magnu«, neue Wohnungen bauen zu lassen.

Um diese mieten zu können, konnte sich jedermann bei der Stadtverwaltung melden und bewerben. Dazu gehörte auch Z.N. aus Pula, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern.

Vor zehn Tagen erhielt sie die frohe Botschaft von der Stadtverwaltung, dass sie an erster Stelle derjenigen steht, die dort für sich und ihre Kinder eine Wohnung bekommen soll.

Die Freude darüber hat aber nicht lange angehalten. Gestern hat sie erfahren, dass es Probleme geben soll, weil sie nicht alle Kriterien erfüllt, die in solchen Fällen notwendig sind. Es geht um 0,73 m² Wohnfläche.

Die geplanten Neubauwohnungen haben alle eine Mindestgrösse von 65,73 m². Nach den Vorschriften der Stadt, hat eine dreiköpfige Familie aber nur das Recht, eine Wohnung von 60 m² unmittelbar zugewiesen zu bekommen. In Einzelfällen darf diese Fläche um maximal 15 %, aber nicht mehr als 5 m² überschritten werden.

Darüber ist sie informiert und ihr mitgeteilt worden, dass für diese Wohnung, erst einmal eine vierköpfige Familie in Frage kommt und sie nicht mehr an erster Stelle der Bewerber steht.

Weil es kein offizieller Bescheid war hat sie die Hoffnung, dass doch noch alles gut geht, damit ihre Wohnungsprobleme gelöst werden.

Ein Kommentar zu “Kurioses aus der Stadt Pula”

  1. Zillertaler

    Einerseits ist es beruhigend, dass nicht nur in unserer “Bananenrepublik”
    die Erbsenzähler, Korinthenk@cker und Brezensalzer ihr Unwesen treiben, und andererseits sollte man diesen “Spezialisten” auf den Zahn fühlen, ob wohl bei ihnen alles so korrekt abläuft, wie sie es vom einfachen Bürger verlangen.
    Es grüßt euch ein “Behördenleidgeprüfter”

    Zillertaler

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