Neue Studie für LNG-Terminal gefordert

Die Pläne für den Bau eines LNG-Terminals in Omišalj auf der Insel Krk sind weit fortgeschritten. Der genaue Baubeginn ist noch nicht bekannt gegeben worden.

Im Vorfeld hat die Betreibergesellschaft, das Unternehmen ADRIA LNG d.o.o. Zagreb, in mehreren  Veranstaltungen darüber informiert, mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist, wenn dieses Projekt realisiert wird. An diesen Veranstaltungen konnte jedermann teilnehmen und sie sind vorher, öffentlich bekannt gemacht worden.

Darüber ist hier berichtet worden.

Nun steht eine mögliche Verzögerung für den Baubeginn im Raum. Wie die Zeitung Novi List gestern schreibt, hat ihr Alen Šamanić, Präsident des Gemeinderates von Dobrinj, der Nachbargemeinde von Omišalj mitgeteilt, man habe in der letzten Sitzung beschlossen, dass von dem zuständigem Ministerium eine weitere Studie für diesen Bau erstellt werden soll. Darin soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Anlage auf den Tourismus und die Ökologie der ganzen Insel Krk haben könnte und mit welchen Vor- und Nachteilen, insbesondere in der Gemeinde Dobrinj zu rechnen sei. Diese Studie soll dann von den zuständigen Gremien in Rijeka und allen Städten und Gemeinden der Insel Krk geprüft und erst dann letztendlich entschieden werden, ob diese Anlage gebaut werden kann oder nicht.

In diesem Zusammenhang hat Bürgermeister Neven Komadina der Zeitung mitgeteilt, dass man in Dobrinj nicht grundsätzlich gegen diesen Bau ist. Er hat aber darauf hingewiesen, dass man als Nachbargemeinde von Omišalj stärker in den Entscheidungs- und Informationsprozess einbezogen werden müsse. Er hat die Hoffnung, dass ein für Mitte dieses Monats geplantes Informationsgespräch zwischen ihm und dem Generaldirektor Michael Mertl, von der Firma ADRIA LNG d.o.o., zustande kommt.

Ausserdem wies er drauf hin, dass durch dieses Projekt, nur die Gemeinde Omišalj einen finanziellen Vorteil hat. Die anderen Gemeinden der Insel Krk, würden dadurch keine Einnahmen erzielen. Im Gegenteil, es seien evtl. Einnahmeverluste im Tourismus zu befürchten.

Quelle: Novi List

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