Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Bundeskriminalämtern Österreichs und Deutschland

Am 1. Februar 2010 hat die Umsetzung des von der Europäischen Union (EU) finanzierten Projekts “Police Cooperation: Fight against organized crime, in particular illicit drug trafficing and the prevention of terrorism” zu Gunsten der Westbalkanstaaten und der Türkei begonnen

Ziel des Projekts ist die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und des Terrorismus sowie die Optimierung der nationalen und der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit. Außerdem sollen die so genannten International law enforcement coordination units (ILECUs), die als zentrale Ansprechstellen für die Belange der Zusammenarbeit in der Verbrechensbekämpfung im Westbalkan fungieren, weiter aufgebaut werden. Das Projekt hat eine 30-monatige Laufzeit und ein Fördervolumen in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Begünstigte Länder sind: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und die Türkei. Die gemeinsame Projektleitung und das Management haben das österreichische und das deutsche Bundeskriminalamt übernommen.

“Die Westbalkanstaaten und die Türkei spielen insbesondere bei der Bekämpfung der international organisierten Kriminalität seit Jahren eine herausragende Rolle. Dieses internationale Projekt soll helfen, dass die im Jahr 2009 gestiegenen Einbruchs- und Diebstahlraten in Österreich durch internationale Zusammenarbeit und Vernetzung effizient bekämpft werden können”, sagt Franz Lang, Direktor des österreichischen Bundeskriminalamtes.

Quelle: OTS

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