Wird das Zentrum zur Entwicklung der nördlichen Adriainseln geschlossen?

Am 7.3.2007 haben die Gespanschaft Primorsko-Goranska und die Städte Cres, Krk, Mali Lošinj, Rab, sowie die Gemeinden Baška, Dobrinj, Malinska-Dubašnica, Omišalj, Punat und Vrbnik, einen Vertrag über die Gründung eines »Zentrums zur Entwicklung der nördlichen Adriainseln« (CORO) abgeschlossen. Am 19.4.2007 ist es beim Handelsgericht Rijeka registriert worden und hat am 1.8.2007 seine Arbeit mit fünf Mitarbeitern aufgenommen. Die Verwaltung hat ihren Sitz in dem Ort Punat auf der Insel Krk. Durch finanzielle Zuschüsse der beteiligten Vertragsparteien, sollte dieses Projekt durchgeführt werden.

Das Zentrum sollte die nachhaltige Entwicklung der Inseln, unter sozialverträglichen Bedingungen für die Bevölkerung fördern. Dabei sollten auch Landwirte zum Anbau von einheimischen (autochtonen) Pflanzen (Weinreben, Oliven, Feigen usw.) unterstützt werden. In der Folgezeit ist das auch geschehen und der Kauf für neue Anpflanzungen, ist nicht unerheblich finanziell unterstützt worden.

Wie jetzt bekannt wurde, steht dieses Zentrum möglicherweise vor dem Aus. Etwa 500.000 Kuna vertraglich zugesicherte Zuschüsse der Gebietskörperschaften sind nicht gezahlt worden. Die Stadt Mali Lošinj hat z.B. 160.000 Kuna und die Stadt Rab 140.000 Kuna nicht überwiesen. Bei der Gemeinde Omišalj sind es 100.000 Kuna.

Unter diesen Umständen wird befürchtet, dass dieses Zentrum seine Arbeit einstellen und die Mitarbeiter entlassen muss.

Quelle: Novi List

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