Diskriminierung von Roma-Kindern in Kroatien

In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts, haben die Behörden in den Orten Orehovica, Podturen, Trnovc und Međimurje angeordnet, dass eine Trennung von Kindern der nationalen Minderheit der Roma, von den normalen Schulklassen erfolgt. Damit sollte erreicht werden, dass diese Schüler die kroatische Sprache besser erlernen. Ein Teil der Eltern hat im Jahr 2002 dagegen geklagt, weil sie der Meinung waren, ihre Kinder würden dadurch diskriminiert.

Gestern hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die kroatische Regierung dazu verurteilt, an die 15 Kläger eine Entschädigung von jeweils 4.500 Euro zu zahlen.

Mehr dazu hier (deutsch) und hier (kroatisch).

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