Leiche noch immer nicht gefunden

Am Abend des 25.2.2010 ist auf dem Vransko See, der sich auf der Insel Cres befindet, ein Boot gekentert, in dem sich zwei Personen befanden, die Fische fangen wollten. Eine konnte sich an das Ufer retten. Die zweite Person, ein 71-jähriger Geschäftsmann aus Zagreb, wird vermisst und die Behörden gehen davon aus, dass er ertrunken ist.

Trotz intensiver Suche durch Spezialtaucher der Polizei ist es bisher nicht gelungen, seine Leiche zu bergen.

Dieser Fall ist immer noch das Top-Thema, unter den Einwohnern auf den Inseln Cres und Lošinj und die Empörung ist gross. Jedermann ist bekannt, dass dieser See die einzige Trinkwasserquelle auf den beiden Inseln darstellt. Aus diesem Grund ist das Angeln strengstens verboten. Nur bei Einwohnern, die in den Dörfern in unmittelbarer Nähe wohnen, hat man eine Ausnahme gemacht und es bis jetzt toleriert.

Aus Anlass dieses Falles ist heraus gekommen, dass auch bei bestimmten anderen Personen, die wie in diesem Fall aus Zagreb gekommen sind, in der Vergangenheit Ausnahmen gemacht wurden. Bei denjenigen, welche über die richtigen Beziehungen verfügten, hat das vorhandene Wachpersonal nichts unternommen und es zugelassen.

Die dafür Verantwortlichen versuchen nun sich rauszureden und behaupten, nichts davon gewusst zu haben. Im übrigem verweisen sie darauf, dass der See viel zu gross sei, um ihn gänzlich überwachen zu können.

Einen Kommentar schreiben: