Osterreiseverkehr in Österreich

Am kommenden Wochenende wird es aufgrund des Osterferienbeginns zu sehr starken Reiseverkehr kommen, sind sich die Verkehrsexperten des ARBÖ sicher. Nicht nur österreichische Schüler dürfen sich über den Beginn der Osterferien freuen. Auch die Schüler aus acht deutschen Bundesländern, darunter Bayern, Thüringen, Hessen und Sachsen-Anhalt, haben ab Montag frei.

Eine Vielzahl an Urlaubern wird entweder die gute Schneelage in manchen Skiorten ausnützen, oder in den wärmeren Süden reisen. Auf dem Weg dorthin wird auch das österreichische Straßennetz “überflutet”. Die Verkehrsexperten des ARBÖ haben die wahrscheinlichsten Staupunkte am Freitag und Samstag zusammengefasst:

* Südautobahn (A2), Fahrtrichtung Süden, zwischen der Wiener Stadtgrenze und Wiener Neustadt

* Pyhrnautobahn (A9), beide Fahrtrichtungen, vor dem Plabutschtunnel in Graz

* Tauernautobahn (A10), Fahrtrichtung Süden, zwischen Knoten Salzburg und Bischofshofen

* Inntalautobahn (A12), Fahrtrichtung Innsbruck, zwischen Kufstein u. Achensee bzw. vor den Ausfahrten Imst/Pitztal und Ötztal

* Brennerautobahn (A13), Fahrtrichtung Italien, vor der Mautstelle Schönberg

* Rheintalautobahn (A14) bei Bregenz, vor dem Pfändertunnel

* Fernpass Bundesstraße (B179), vor dem Grenztunnel Vils-Füssen und dem Lermoosertunnel.

Skitouristen haben auch auf den Verbindungen in die großen Skiregionen mit zähem Verkehr zu rechnen. Herausragend in der Stauwahrscheinlichkeit sind laut Alexandra Goga vom ARBÖ-Informationsdienst dabei die Zillertal Bundesstraße (B169) und die Arlbergschnellstraße (S16). In Vorarlberg wird der Verkehr im Bereich der Ausfahrt Bludenz/Montafon sehr zähfließend.

Hinzu kommen verschärfte Geschwindigkeitskontrollen der Exekutive. Der Beginn der Osterferien bringt nicht nur Altbewährtes, wie kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen auf den Hauptverkehrsrouten, sondern auch verschärfte Geschwindigkeitskontrollen durch die Exekutive. Seit heuer sind auch auf einigen Autobahnen, wie der Tauernautobahn (A10) und der Inntalautobahn (A12) oder der Wiener Außenringautobahn (A21), neuartige Radargeräte in Verwendung. Die Geräte können Fahrzeuge von vorne blitzen. An diesen Geräten kommen ausländische Temposünder, wie zum Beispiel aus Deutschland, ebenso nicht mehr straffrei vorbei.

Quelle:  OTS


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