Tourismuskonzern Maistra d.d. schliesst drei Campingplätze in Vrsar

Der Tourismuskonzern Maistra d.d. betreibt in Istrien mehrere Hotels und Campingplätze. Darunter auch drei in der Gemeinde Vrsar.

Heute hat der Generaldirektor des Unternehmens, Kristian Šustar auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Campingplätze Koversada, Valkanela und  Porto Sole in diesem Jahr nicht geöffnet werden, weil es anhaltende Probleme mit der Gemeinde Vrsar gebe.

Diese Probleme dürften damit zusammenhängen, über die hier bereits am 21.1.2010 berichtet worden ist.

Meinung:  Nach fast zwanzigjähriger Selbständigkeit von Kroatien,  haben es die hochbezahlten Politiker aller Parteien nicht fertig gebracht, diese Grundstücksprobleme zu lösen. Schuldzuweisungen an in-und ausländische Investoren, die Geld verdienen wollen, sind in diesem Zusammenhang nach m.M. unangebracht. Die Frage ist: Woran hat es gelegen. Ich persönlich kann es mir denken.

6 Kommentare zu “Tourismuskonzern Maistra d.d. schliesst drei Campingplätze in Vrsar”

  1. seese

    schliessung einiger c-plätze in vrsar.
    liebe freunde und mitmenschen welche gerne im sonnenschein leben!
    schon seit menschengedenken gab es HÄUPTLINGE,KAISER,KÖNIGE u.s.w.
    heute heissen sie:PRÄSIDENTEN,KANZLER,VORSITZENDE:fakt ist:
    geld heisst macht.das lernt man schon recht früh -kindesalter- und daran
    wird sich bis zum untergang der menschheit nichts ändern.warum sollte dies
    bei den “zwergstaaten” in europa anders sein als bei den “riesen”.dass sich
    die koversada und andere verändert haben, ist nicht pauschal dem betreiber
    anzulasten,nein,das ist politisch so gewollt.die unternehmer sind die steuer-
    eintreiber für die politik! wer nun das einkassierte geld bekommt ist gleich.
    verteilt wird es von oben!die mehrheit bekommt nur soviel oder besser so-
    wenig,dass sie nicht das ARBEITEN vergessen,für die regierenden.
    warum sollte dies ausgerechnet in kroatien anders sein?
    ich denke,es ist ein machtpoker.ich denke auch,dass die plätze nicht ge-
    schossen bleiben.denn daran kann keiner profitieren.das passt nicht in den
    abzockermechanismus der kapitalisten und nicht,- die diesen verwalten.
    ich hoffe einfach auf einen schönen sommer und nette leute!
    fr.gr. waschhaus

  2. Soline

    Zu diesem Thema schreibt “Mato” der vor Ort lebt in einem Forum folgendes:

    “Das Spiel mit KAZELA in Medulin wiederholt sich jetzt in Vrsar.

    Mehr dazu hier:

    http://www.istrien-live.com/forum/showthread.php?p=7894#post7894

    Frage: Wie kann eine Gemeinde für ein Grundstück eine Pacht erheben, wenn es ihr (noch) gar nicht gehört?

  3. Wolfram Krauß

    Bisher vermisse ich eine Stellungnahme der Kommunalbehörden. Eine Nichtöffnung der Destinationen hat doch definitiv Auswirkungen auch über Vrsar hinaus. Schon die jetzige Situation sollte ein Eingreifen der kroatischen Tourismusbehörde erfordern.

    L.G.

  4. Soline

    Man muss kein Insider sein um erkennen zu können, warum die Vertreter der Gemeinde, der Gespanschaft Istrien und der Regierung zu dieser Angelegenheit gegenüber den Touristen bisher geschwiegen haben.

    Sie müssten zugeben, dass sie fast 20 Jahre gepennt (gewollt – oder ungewollt müsste mal geklärt werden) haben und nicht in der Lage waren, die Rechtsverhältnisse (Grundstücksbesitzerfrage) von vielen Campingplätzen in ganz Kroatien, aber insbesondere in Istrien, zu klären.

    In diesem Zusammenhang noch einmal ein Hinweis auf diesen Bericht:

    http://kroatien-news.net/2010/01/gesetzesanderungen-in-kroatien-geplant/ vom 21.1.2010.

    Im übrigen hat die Zeitung Glas Istre, bereits im Oktober/November 2009, auf diese Probleme aufmerksam gemacht.

  5. wolf

    Guten Tag ,

    gibt es Neuigkeiten von maistra -Valkanella, ich war im Juli dort konnte allerdings keine Reservierung für 2011 abgeben.

    maistra gibt nach Anfrage keine Auskunft.

    Wer hat Neues erfahren. ?

  6. Peter vd Weij

    Ende August 2010: Es handelt sich um 5 Bauern die nach dem Krieg enteignet worden sind. Die claimen jetzt 5 Mio. Euro bei der Gemeinde Vrsar. Wer soll das bezahlen? Dies und nichts mehr ist das Problem. Die Gemeinde will die Pacht die 1 Euro pro M2 war, erhöhen auf 30 Euro M2……

    Also Geld ist das Problem………und letzen Endes zahlen wir natürlich…

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